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unter ganz gleichen Verhaͤltniſſen und ſtrenger Aufſicht, Pro⸗ bearbeiten verrichten zu laſſen, und dabei den erforderlichen Zeitaufwand bei einer zu verlangenden Kraftanſtrengung, zu ermitteln.
Die nachfolgenden Saͤtze ſollen daher auch nur haͤufig als vorkommende Durchſchnittszahlen angeſehen werden, um we⸗ nigſtens einen allgemeinen Anhalt zu geben, keinesweges als uͤberall paſſend und anwendbar gelten. Sie ſind nach dem Zeitaufwande berechnet, wobei fuͤr die mehr Kraͤfte erfordern⸗ den Arbeiten, deren Verrichtung durch Maͤnner, fuͤr die wozu ſolche in einem geringern Grade verlangt werden, Weiber und ſtaͤrkere Kinder, vorausgeſetzt werden.
1) Verwundung des Bodens:
a. 1 Morgen in ſchwerem Boden ganz umzupfluͤgen, 1 Tag fuͤr 2 ſtarke Pferde oder 3 Ochſen, wobei aber angenommen iſt, daß er ziemlich wurzelrein iſt.
b. im Sandboden, wurzelrein ³ bis ½ Tag, zwei ſchwache Pferde oder 2 Ochſen, pro Morgen, Fahre um Fahre zu pfluͤgen.
c. Zur Kiefernſaat reihenweis ſo zu pfluͤgen, daß die Fur⸗ chen 2 Fuß auseinander kommen, fuͤr ein gleiches Geſpann, 3 Tag pro Morgen. Im Verhaͤltniß der groͤßern Entfernung der Furchen von einander, vermindert ſich auch der noͤthige Zeit- und Kraftaufwand.
d. Einen Morgen kreuzweis aufzueggen ¾ bis ½ Tag.
e. Einen Morgen gepfluͤgtes Land zu uͤbereggen, ½ Tag.
f. Einen Morgen in 2 Fuß breiten, 4 Fuß von einander entfernten Reihen, 6 Zoll tief, in wurzelreinem aber feſtem Bo⸗ den, aufzuhacken, 10 bis 12 Tagearbeiter.
g. Einen Morgen mit Heidekraut bewachſen, in gleichen Reihen, jedoch die Bodendecke blos abgeſchaͤlt zu verwunden, 7 bis 8 Tage.
h. Einen Morgen feſten Sandboden unbewachſen, in glei⸗ cher Art zu verwunden, 4 bis 5 Tage.
i. Einen Morgen einen Spatenſtich tief zu umgraben in


