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oder nur ſehr wenig, tiefer zu ſtehen kommen, als ſie fruͤher geſtanden haben, und nur die Zwiſchenraͤume zwiſchen dem Balken und den Waͤnden des Pflanzloches gut ausgefuͤllt werden.
Sollte das Gras der Pflanzung nachtheilig werden, ſo laͤßt man dieſelbe vorſichtig mit Rindvieh aushuͤten;— Scha⸗ fen oder beſchlagnem Zugviehe iſt jedoch der Eintritt in die Schonung nicht zu geſtatten.
Die Pflanzzeit beginnt in den hoͤhern Gebirgen gewoͤhn⸗ lich zu Anfang September, und wird im Fruͤhjahre bis zum vollen Ausbruche des Maitriebes beendigt, was im Herbſte nicht gefertigt werden konnte. In den Vorbergen und Ebe⸗ nen wartet man jedoch bis Anfang Oktober, um die trockne Witterung voruͤber zu laſſen.
Am zweckmaͤßigſten erzieht man die Fichtenpflanzen in Saatkaͤmpen, wo moͤglich auf dem kuͤnftig zu bepflanzenden Orte ſelbſt angelegt. Der Boden wird dazu moͤglichſt tief im Herbſte vor der Saat umgegraben oder gehackt, um das Gras ꝛc. darin zu vertilgen. Im Fruͤhjahre walzt man ihn feſt, und ſaͤet in Rillen, zwei Fuß auseinander, zur Buͤſchel⸗ pflanzung 30 bis 40 Pfund reinen Samen, um die Pflanzen einzeln zu verpflanzen, 10 bis 12 Pfund, in Rillen 6 bis 9 Zoll weit auseinander. Der Kamp muß nicht bloß gegen Tauben geſchuͤtzt werden, die den Samen aufleſen, ſondern auch gegen Finken, welche die jungen Pflanzen im erſten Jahre abbeißen.
Im Juli und Auguſt wird das Unkraut zwiſchen den Pflanzen ſelbſt vorſichtig ausgezogen, zwiſchen den Rillen aber mit der Kartoffelhacke weggenommen. Wenn die Pflanzen im folgenden Fruͤhjahre durch Froſt aufgezogen ſein ſollten, druͤckt man ſie wieder an, und uͤberdeckt die Wurzeln mit ganz wenig Erde. Wenn die Pflanzen zwei Jahre alt ſind, beduͤrfen die dichtſtehenden keiner Reinigung mehr, und mit 3 bis 5 Jahren werden ſie ausgehoben, indem nur ſo viel ſtehen bleiben, als zu einer gut beſtandenen Pflanzung gehoͤren.


