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Abth. 2 : Holzkenntniß und Holzerziehung (1829) Das forstliche Verhalten der deutschen Waldbäume und ihre Erziehung / von W. Pfeil
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liche Lage, in der ſie fruͤher war, koͤmmt, nicht gekruͤmmt, oder mit einer andern zuſammengepreßt wird; denn diejenigen wachſen nicht, bei denen dies der Fall iſt. Man haͤlt ſie darum beinahe ſchwebend in dem Pflanzloch, wenn man nicht mit dem Ballen pflanzen kann, wodurch dieſe Bedingung am ſicherſten erfuͤllt wird, und laͤßt die klar geriebene Erde zwiſchen die Wurzeln laufen.

b. Sehr wichtig iſt es, darauf zu ſehen, daß nirgends ein leerer Zwiſchenraum bleibt, ſondern die Erde uͤberall die Wurzeln dicht umgiebt, da ſie ohne dies nicht anwachſen koͤn nen. Bei ſehr dicht verſchlungenen Wurzeln kann dies oft allein nur durch das Anſchlemmen erreicht werden, indem Waſ⸗ ſer, nachdem das Pflanzloch halb mit Erde gefuͤllt worden iſt, darauf gegoſſen wird, um einen Schlamm zu bilden, der ſich zwiſchen die Wurzeln ſchweift und uͤberall dicht um ſie an⸗ legt. Es iſt deshalb ein großer Irrthum, wenn man glaubt, es ſei daſſelbe nur bei trocknem Boden noͤthig; wenigſtens iſt es uͤberall wuͤnſchenswerth.

c. Die beſſere Erde muß theils die Unterlage bilden, theils die Wurzeln umgeben, die ſchlechtere aber zur Ausfuͤl⸗ lung des Loches verwandt werden. Der abgeſtochene Raſen wird, kleingeſtoßen in den Grund, als Duͤngung gebracht; nur bei ſehr zum Aufſchwemmen geneigtem Boden, da, wo man ſo flach pflanzen muß, daß der Pflanze der noͤthige Halt mangelt, in zwei Stuͤcke geſtochen, zur Bedeckung des Pflanz⸗ lochs dergeſtalt umgekehrt verwandt, daß der Raſenfilz auf der Erde aufliegt.

d. Die Erde im Pflanzloche muß hinreichend feſtgedruͤckt oder getreten werden, damit weder Zwiſchenraͤume bleiben, noch die Feuchtigkeit aus dem lockern Boden zu leicht ver⸗ dunſtet, doch aber auch nicht ſo feſt, daß die Wurzeln zuſam⸗ mengepreßt, oder gar gequetſcht wuͤrden.

c. Eine Beachtung verdient die nothwendige und zweck⸗ maͤßige Befeſtigung der Pflanzen. Mit Pfaͤhlen, welche man

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