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oder die zu langen, welchen nicht im Pflanzloche die vorige natuͤrliche Lage zu geben waͤre, weggenommen.
7) Die Ordnung, in welcher die Pflanzen auf groͤßern leeren Flaͤchen geſetzt werden ſollen, denn bei bloßen Nachbeſ⸗ ſerungen findet eine beſtimmte nicht ſtatt, kann verſchieden ſein:
a. ſo, daß drei Pflanzen immer ein gleichſeitiges Dreieck bilden(Dreipflanzung);
b. daß vier Pflanzen ein gleichſeitiges Rechteck bilden (Vierpflanzung);
c. ſo, daß in der Mitte eines gleichſeitigen Rechteckes noch eine Pflanze ſtehet, und dies in 4 gleichſchenkliche Dreiecke zerfaͤllt(die Fuͤnfpflanzung);
d. ſo, daß die Pflanzen in Reihen geſetzt werden, welche weiter von einander entfernt ſind, als die Pflanzen in ihnen aus einander ſtehen.
Eine beſtimmte Ordnung iſt jedesmal zu empfehlen, wenn große Bloͤßen bepflanzt werden, weil die Pflanzſtaͤmme dabei in gleichmaͤßiger Entfernung von einander zu ſtehen kommen, die Zahl der auszupflanzenden oder wirklich gepflanzten beſſer uͤberſehen werden kann. Auch iſt dabei in der That eine Zeit⸗ erſparniß, wenn an jedem Orte, wo ein Pflanzloch hinkom⸗ men ſoll, mittelſt des Ausziehens einer langen Leine ein Stab eingeſteckt wird, um es zu bezeichnen, als wenn man jedem Arbeiter uͤberlaͤßt, ſich die Stelle nach der beſtimmten Entfer⸗ nung ſelbſt auszuwaͤhlen. Zwei geuͤbte Arbeiter ſtecken die Pflanzung fuͤr 50 Perſonen, welche die Loͤcher machen, ab; 52 Menſchen, die jeden Augenblick zweifelhaft ſind, wo ſie eingraben ſollen, abmeſſen, einander ſtoͤren, verrichten viel we⸗ niger. Auch gewaͤhrt bei Tagearbeiter dieſe regelmaͤßige Ord⸗ nung den großen Vortheil, daß ein fleißiger Vorarbeiter die uͤbrigen noͤthigt, in den ihnen angewieſenen Reihen gleichen Schritt mit ihm zu halten, und dadurch die Kontrolle ſehr erleichtert wird. Man darf daher das Wohlgefaͤllige einer gut geordneten Pflanzung fuͤr das Auge, die leichtere Zaͤhlung


