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b. um Beſchaͤdigungen von Wild und Weidevieh entwe⸗ der ſogleich oder doch bald vorzubeugen,
c. um bei Nachbeſſerungen den Pflanzſtamm nicht durch den vorhandenen groͤßern Beſtand uͤberwachſen und verdaͤmmen zu laſſen—
d. weil man keine kleinen Pflanzen hat, die ſchon an einen freien Stand gewoͤhnt ſind—
e. indem zugleich mit der Pflanzung die Abſicht verbun⸗ den wird, Sand und Erdboden zu befeſtigen, eine Schutzwand zu bilden.
So kann es kommen, daß man Einjaͤhrige Pflanzen mit Vortheil verſetzen kann, daß man aber auch genoͤthigt iſt, 15jaͤhrige zu nehmen. Bei der Pflanzung der einzelnen Holz⸗ gattungen wird davon naͤher gehandelt werden.
3) Die Pflanzzeit des Laubholzes iſt von dem Abfall des Laubes bis zum Wiederausbruche deſſelben, und bloß Froſt uͤnd Schnee ſind in dieſer Zeit ein Hinderniß, welches ſie aus⸗ ſetzen laͤßt. Die Lerche iſt in dieſer Hinſicht den Laubhoͤlzern gleich. Die Fichten und Kiefern kann man eigentlich das ganze Jahr verpflanzen, doch waͤhlt man ungern den Zeit⸗ punkt, wo die Maitriebe ganz hervorgeſchoſſen ſind und noch nicht Feſtigkeit genug haben, um gegen eine Verletzung geſi⸗ chert zu ſein, eben ſo wie man ohnehin die heißen trocknen Monate, Juni, Juli, Auguſt, vermeidet.
Die Herbſtpflanzung hat den Nachtheil, daß die friſch eingeſetzten Staͤmme leicht durch den Froſt leiden oder aufge⸗ zogen werden, der Beſchaͤdigung durch Wild ausgeſetzt ſind, durch den Schnee umgebogen werden, und gedeihen wenigſtens die Laubhoͤlzer im Allgemeinen ſchlechter dabei, als bei der Fruͤhjahrspflanzung. Ihr Vortheil ſoll ſein, daß ſich die Feuchtigkeit beſſer einzieht und laͤnger haͤlt, er findet aber ge⸗ gen die zeitige Fruͤhjahrspflanzung wohl nicht in einem ſolchen Maße ſtatt, um ſie allein deshalb vorzuziehen. Demunge⸗ achtet muß man ſie haͤufig waͤhlen:


