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Abth. 2 : Holzkenntniß und Holzerziehung (1829) Das forstliche Verhalten der deutschen Waldbäume und ihre Erziehung / von W. Pfeil
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fenheit, beruhet. Es gedeihet dieſe Holzgattung noch auf dem Duͤnenſande der daͤniſchen Inſeln, wo die Seeluft ſtets feucht iſt; ſie iſt ſchwer an den trocknen Vorbergen des Harzes zu erziehen, wo ſie in dem feuchten Oberharze unter gleichen Bodenverhaͤltniſſen ſicher und mit vielem Erfolge angebauet werden kann.

Der Reif gefrorner Thau wurde laͤngſt als in der Forſtwirthſchaft ſehr beachtungswerth anerkannt. Er erfolgt am ſlaͤrkſten in feuchten, nicht zu hohen Bergen, 1 wo eine be⸗

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2 2 8* 5.7 aͤhnlich herabfallen. 5 einer kgelnden Temperatur haͤngt er ſich an einander, und dann entſtehet erſt der Schneebruch, welcher bei großer Kaͤlte nicht zu fuͤrchten iſt. Da nun die Berge, den kalten obern Luftſchichten am naͤchſten, ſchon bei einer milden untern Luft Schnee erhaltenda er nicht Zeit hat in dieſer bei dem Herabfallen zu ſchmelzen, ſo iſt auch in dieſen die Gefahr des Schneebruchs immer groͤßer, als in der Ebene. Sie waͤchſt, wenn man in den hoͤhern Regionen noch Laub⸗ hoͤlzer bauet, die oft die Blaͤtter noch nicht verloren haben, 2*¾