Teil eines Werkes 
Abth. 2 : Holzkenntniß und Holzerziehung (1829) Das forstliche Verhalten der deutschen Waldbäume und ihre Erziehung / von W. Pfeil
Entstehung
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Gleichmaͤßigkeit der Temperatur bewirkt, iſt die Differenz noch geringer. Am geringſten iſt ſie in ſehr hohen Bergen, wo der Dunſtkreis am Tage beinahe gar nicht erwaͤrmt wird. Da⸗ raus laͤßt ſich auch leicht erklaͤren, weshalb es viel ſchwerer i*ſt, Alpenpflanzen in botaniſchen Gaͤrten zu ziehen, als tro⸗ piſche Gewaͤchſe, denen man den verlangten Temperaturgrad viel leichter geben kann. Wir ſehen ja jedes Jahr, wie nicht allein der große Kaͤltegrad des Winters den Pflanzen ſchad⸗

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,.:8õℳ 4 7 2 brochen fort, und ploͤtzlich tritt eine betraͤchtliche Waͤrme ohne Unterbrechung ein, waͤhrend wir oft ſehr gelinde Winter und ſehr kalte Witterung gegen das Fruͤhjahr zu haben. Wo die Sonne beinahe nicht untergehet, wie in dem hohen Norden, kann kein großer Unterſchied zwiſchen der Tag⸗ und Nacht⸗

waͤrme der laͤngſten Sommertage ſein. Je