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erwarten berechtigte, obgleich etwas weniger und von etwas minderem Gewichte als nach einer gut beſtellten Braache.
3. Die Rapſaat kann gerathen, wenn der Weitzen mißraͤth, und alſo durch deſſen Bau die Gefahr des Verluſtes durch Mißerndten vermindert werden.
4. Die Rapſaat erſchoͤpft den Boden aber ſo ſehr, daß die auf den Weitzen folgenden Erndten bedeutend geringer werden, und die Koppeln um* Theil ſchlech⸗
ter zur Weide liegen bleiben;— Der Bau iſt alſo nur da anzurathen, wo der Boden, wie in den Mar⸗ Heen
ſchen, fuͤr den Sachweitzen viel zu geil iſt, oder wo
hnman die Erſchoͤpfung mit 10 bis 12 Fuder außeror⸗ dentlich angeſchaften Duͤnger zu erſetzen im Stande iſt. (Siehe Bemerkung ad 5 u. 6.)
5, Daher iſt(mit geringen Ausnahmen) nur auf den Geeſtguͤtern, welche gemergelt haben, der Rapſaat⸗ bau moͤglich geworden; bey uͤbrigens gutem Boden iſt dann durch die ſo ſehr vermehrte Fruchtbarkeit, die Haͤlfte mehr an Kornertrag— faſt noch Ein⸗ mal ſo viel Stroh gewonnen worden und durch Aufopferung einer Hafererndte hat der Viehſtand bedeutend vermehrt werden koͤnnen.(S. Bemerk. ad 7.)
6. Selbſt bey der vortheilhafteſten Rotation ver⸗ ſchafft dieſes doch nur drey Viertheile des Duͤngers, der zum Erſatz der durch das Mergeln und den Rap⸗ ſaatbau verurſachten Erſchoͤpfung noͤthig iſt. Kann aber


