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auf welchem der Weitzen nach dem Mergel ſich ſicher⸗ lich gelagert haben wuͤrde. Dieſes Gut wird in 9 Schlaͤ⸗ gen bewirthſchaftet, und veraͤnderte nach dem Mergeln
ſeine Rotation auf folgende Weiſe:
Vor dem Mergeln: nach dem Mergeln: 1 Braache mit 15 Fuder 1 Braache mit 15 Fuder Duͤnger pr. Tonne Duͤnger pr. Tonne 2 Weitzen 2 Rapſaat 31
3 Gerſte 3 Weitzen u
4 Hafer 4 Gerſte geduͤngt, mit 7½ Fuder
3 Hafer 5 Klee(Weide nach dem erſten Schnitt)
6 Dreeſch 6 Dreeſch
7 dito 7 dito
8 dito 8 dito
9 dito 9 Hafer.
Seit 6 Jahren wird dieſe Wirthſchaft gefuͤhrt, und ſeit 4 Jahren wird der Viehſtand jaͤhrlich um 5 bis 6 pCt. vermehrt, dieſer kraͤftiger genaͤhrt und mehr Pferde gehalten. Nach vollendeter Rotation koͤnnte viel⸗ leicht die Zahl der Kuͤhe um die Haͤlfte vermehrt ſeyn.“)
In den erſten Jahren wird es freylich ſehr ſchwer, die Bedingung der 4ten Saat moͤglich zu machen, ehe
der
*) Seit dies geſchrieben war, ſcheinen ſich auch auf dieſem Gute die Schwierigkeiten gemehrt zu haben, wozu wohl die Duͤrre der vorigen Jahre beygetragen haben mag; der Be⸗ ſitzer iſt entſchloſſen, den Rapſaatbau aufzugeben. Selbſt die beſſern Landwirthe vergeſſen nur gar zu leicht, daß ſie bey ihren Erwartungen uͤber den Erfolg ihrer Verbeſſe⸗ rungsplaͤne auf eine ununterbrochene Reihe guͤnſtiger Um⸗ ſtaͤnde rechneten. 2


