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theils weil das um die Haͤlfte vermehrte und beſſer genaͤhrte Vieh, der Koppel ſo viel mehr Duͤnger zuruͤcklaͤßt. Theorie und Praxis ſtimmen darin uͤberein, daß dieſes waͤhrend der 4 Dreeſchjahre mindeſtens 60 Reichthum= 2 Fuder Duͤnger pr. 100 QR. verſchafft. Dieſes macht pr. Tonne 5 Fuder, und reduzirt dieſe 15 Fuder auf 10 Fuder, welche nothwendig ſind, um die durch Mergel und Rapſaatbau verurſachte Erſchoͤpfung zu erſetzen.— Es bleibt nun zu unterſuchen, in wie ferne das Mergeln den Stroh⸗ und Duͤngerertrag vermehre, und den Eig⸗ ner in den Stand ſetze, dem Boden dieſe Erſchoͤpfung zu verguͤten.
Es iſt gewiß, daß der Mergel mehr noch auf das Stroh, als auf den Koͤrnerertrag wirket, und daß wohl angenommen werden kann, daß da, wo er den Koͤrner⸗ Ertrag um ¼ Theil erhoͤhet, der Strohertrag ſich um 4 Theil(vielleicht um das Doppelte) vermehrt. Wenn man nun dazu rechnet, daß durch das kraͤftiger ge⸗ naͤhrte Vieh die Weiden ſtaͤrker geduͤngt werden, daß die groͤßere Anzahl von Pferden, die bey der Mergel⸗ wirthſchaft gehalten werden muͤſſen, im Stalle ſtehen, und daß die Anzahl der Kuͤhe ſich im Verhaͤltniß der kraͤftigeren Weide und des vermehrten Strohfutters, ver⸗ groͤßern kann,— ſo moͤchte dadurch wohl ſo viel Duͤnger gewonnen werden koͤnnen, daß der 3ten Saat die Haͤlfte des gewoͤhnlichen Braachduͤngers gegeben werden koͤnne. Daß dies wirklich geſchehen ſey, iſt mir von einem Gute in Mecklenburg bekannt, welches aber freylich einen ſchweren fetten Weitzenboden hatte,
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