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Bemerkungen über die Vortheile und Nachtheile des mit der Bemergelung verbundenen Rapsaat-Baues : mit Bezug auf die dadurch bewirkte, Erhöhung des Ertrags, und Verminderung der Fruchtbarkeit des Bodens / vom Freyherrn von Voght, veranlaßt durch Herrn Martens Abhandlung über den Rapsbau und dessen Anwendbarkeit auf der Geest
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pr. 100 OR. auszieht,) ſo bleibt dagegen Eine Ha⸗ fererndte gaͤnzlich weg, die wir, auf das 14te Korn, alſo à 3 Hpt. Einſaat pr. 100 R. auf 42 Hpt. und à 40 Erſchoͤpfung pr. Hpt. auf 10 ½ gerechnet haben. An die Stelle des Falgehafer tritt eine Dreeſch⸗ hafererndte**) ein, die faſt um die Haͤlfte weniger traͤgt und erſchoͤpft= 50. Wuͤrden dieſe 150 erſparte Er⸗ ſchoͤpfung von der durch die Rapſaat verurſachten Er⸗ ſchoͤpfung von 180 abgezogen, ſo bleibt eine vermehrte Erſchoͤpfung von 2 ½ pr. 100 R.; mit obigen 14 ¾ alſo 170= nahe an 6 Fudern Duͤnger pr. 100 OR. oder 15 Fuder pr. Tonne Landes.**) In dieſem Falle alſo wuͤrde das Land waͤhrend dieſer Rotation 15 Fuder außerordentlichen Duͤnger pr. Tonne Landes beduͤrfen, um durch das mit dem Rapſaatbau combi⸗ nirte Mergeln nicht an Fruchtbarkeit verlohren zu ha⸗ ben. Nun tritt aber hier der Fall ein, daß grade durch

den Mergel die Dreeſchweide der Koppel einen bedeutenden Erſatz an Reichthum gewaͤhrt, theils weil der dichtere Gras⸗ wuchs den Boden aus bekannten Urſachen fetter macht, theils

*) Nach meiner Erfahrung zieht die Tonne Rapſaat auf 100 QR., 40 Reichthum aus. Dies macht auf die ange⸗ nommene Erndte von 11 T. pr. 250 QR.= 180.

**8) Eine Erndte die nach dem letzten Weidejahre vor der Braache genommen wird.

***) Es iſt hier nicht der Ort, meine, durch Jjaͤhrige Erfahrun⸗ gen, in ſo ferne es meine Felder betrifft, gerechtfertigten Grundſaͤtze, und die bey ihrer Anwendung befolgte Methode darzulegen. Ich muß alſo bitten, obige Beſtimmungen einſt⸗

weilen anzunehmen. Ueber die Methode ſelbſt werden die

angehaͤngten Tabellen Beyſpiele geben.