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verluſt, wuͤrden ſchwerlich durch die Rapſaaterndte erſetzt werden.
7. Daß alles dieſes groͤßtentheils nicht zutrefſe, wenn dieſer Boden gemergelt worden, und durch die daraus ent⸗ ſtandene Krafterhoͤhung, ſtatt z. B. 6600= 800 0 Frucht⸗ barkeit und daruͤber erhalten haͤtte, hat allerdings ſeine Richtigkeit. Nur durch das Mergeln iſt der Rapſaatbau auf den Geeſtguͤtern moͤglich geworden, und es kann alſo eigentlich nur von ihm, in Verbindung mit dem Mergeln die Rede ſeyn.
Die große Wirkung des reichhaltigen Kalkmergels auf den mehrſten Geeſtguͤtern, iſt dadurch erklaͤrlich, daß bey der Holſteiniſchen Koppelwirthſchaft die lange Dreeſchweide
nebſt dem Braachduͤnger, dem Lande ſeit undenklicher Zeit
ſo viele(mehr ober minder zerſetzte) Nahrungstheile fuͤr
die Pflanzen gegeben hat,— daß dieſe durch das bloße
Braachpfluͤgen nie haben gehoͤrig entwickelt werden koͤnnen.
Dieſen lange geſammelten Schatz entwickelt der Mer⸗ gel, indem ſeine phyſiſchen und chemiſchen Eigenſchaften die Textur des Bodens dahin veraͤndern, daß Luft, Licht, Waͤrme und Feuchtigkeit theils die Aufloͤſung dieſer Nah⸗ rungstheile beſſer befoͤrdern koͤnnen, theils den Pflanzen ſelbſt mehr Nahrung geben. Der Mergel vermengt ſich
nur langſam mit dem Boden, wirkt weniger im erſten
Jahre, mehr im zweyten und am mehrſten im dritten und vierten Jahre. Fuͤhre man dann mit Cerealien fort, ſo wuͤrde die Wirkung des Mergels auf die Kornerndten
jaͤhr⸗


