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Bemerkungen über die Vortheile und Nachtheile des mit der Bemergelung verbundenen Rapsaat-Baues : mit Bezug auf die dadurch bewirkte, Erhöhung des Ertrags, und Verminderung der Fruchtbarkeit des Bodens / vom Freyherrn von Voght, veranlaßt durch Herrn Martens Abhandlung über den Rapsbau und dessen Anwendbarkeit auf der Geest
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Stroh⸗ und Kornertrag bedeutend gegen die nach Braach⸗ weitzen gebaueten Erndten zuruͤckſtehn, ob der unter dieſem Hafer geſaͤete Klee, eine eben ſo reichliche Weide giebt, daruͤber ſollten die Erfahrungen ſorgfaͤltig ge⸗ ſammelt werden.

Ich habe freylich dieſe Saatfolge nicht, und pflege meine Kleeſtoppel zu theilen. Die Haͤlfte traͤgt: Wei⸗ tzen, Hafer, Hafer; die andere: ſtark ge⸗ duͤngte Rapſaat, Weitzen, Hafer. Dennoch iſt mein Hafer in der fuͤnften Saat in der Weitzenrota⸗ tion immer voͤllig ſo gut, als bey der Rapſaatrotation in der dritten, und auf keinen Fall wuͤrde ich es fuͤr nuͤtzlich halten, Kleeſaamen auf dieſen letzten zu ver⸗ wenden, den ich uͤberdies nie anders als auf ſehr fetten Boden, daher unter meine Winterſaat ſaͤe.

Nach meiner Meinung iſt der Unterſchied der Weitzen⸗ Erndte nach der Braache oder nach der Rapſaat, minde⸗ ſtens Eine Tonne am Maaß und mehr noch nach dem Ge⸗ wicht; die darauf folgende Gerſtenerndte verliert 2 Ton⸗ nen; die beyden Hafererndten, ehe die Koppel wieder mit Klee zur Weide gelegt wird, verlieren zuſammen uͤber 6 Tonnen Hafer; und die Koppel bleibt um ½ Theil ſchlechter zur Weide liegen; das heißt: ſtatt 100 Kuͤhe finden nur d0 dieſelbe Nahrung. Dabey faͤllt eine Wei⸗ dekoppel gaͤnzlich weg, falls nicht(wie allerdings raͤth⸗ licher iſt) eine Hafererndte aufgeopfert wird.

Die aus dieſen beyden Umſtaͤnden nothwendig wer⸗

dende Verminderung des Duͤngers, und der obige Koͤrner⸗ 44 ver⸗