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Bemerkungen über die Vortheile und Nachtheile des mit der Bemergelung verbundenen Rapsaat-Baues : mit Bezug auf die dadurch bewirkte, Erhöhung des Ertrags, und Verminderung der Fruchtbarkeit des Bodens / vom Freyherrn von Voght, veranlaßt durch Herrn Martens Abhandlung über den Rapsbau und dessen Anwendbarkeit auf der Geest
Entstehung
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allzuflachen Pfluͤgen entſtuͤnde, wobey die Wurzel nicht

tief genug in den Boden dringen kann, und die 2 bis

2 ½ Zoll tiefe Oberflaͤche mit Duͤnger zu ſehr uͤberla⸗

den iſt.

Nach meiner ſiebenjährigen Erfahrung muß ich auf

mein Rapſaatfeld 11 bis 12 Fuder Duͤnger mehr pr. Tonne Land bringen, als auf mein Kartoffelfeld oder

auf meine Braache, um eben ſo viel Weitzen in der

darauf folgenden Erndte zu bauen, obgleich die Rap⸗ ſaatſtoppel den Vortheil hat, daß der Weitzen nach der⸗

ſelben fruͤher in die Erde koͤmmt, als nach den Kar⸗

toffeln.

Ich darf daher nach meiner Erfahrung die Zweck⸗ maͤßigkeit des Rapſaatbauens nur dann zugeben, wenn die Koppel um 11 bis 12 Fuder Duͤnger pr. Tonne Landes zu fett fuͤr Weitzen iſt, oder wenn die gewoͤhnliche Beduͤngung in dem Verhaͤltniſſe vermehrt werden kann.

6. Ich habe oben ſchon geſagt, daß eine Pflanze die Eigenſchaft haben koͤnne, den Boden fuͤr eine an⸗ dere beſtimmte Pflanze trefflich zu bereiten, ohne daß man daraus auf eine Bereicherung des Bodens ſchlie⸗ ßen duͤrfe. Das weis jeder Landwirth, der verſchiedene Rotationen mit einander verglichen, und die Verſchie⸗ denheit der Einwirkung derſelben Vorfrucht auf ver⸗ ſchiedene Nachfruͤchte bemerkt hat.

Aber daruͤber, ob die nach Rapſaat und Weitzen gehauter Gerſte und der darauf folgende Hafer nicht an 3 Stroh⸗

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