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ſtellung 11 Tonnen Rapſaat liefern. Wenn der Mitkel⸗
preis des Weitzens und der der Rapſaat auf 5 Rthlr. ge⸗ rechnet wird, ſo iſt beym Letzteren§ Rthlr. Vortheil pr.
Tonne Landes, welche aber fuͤr groͤßere Erndtekoſten wieder abzuziehen ſind.
Die Frage iſt nur, ob der baare Vortheil, welcher aus dieſer ganz gewonnenen und der damit verbundenen nach⸗ folgenden Weitzenerndte unwiederſprechlich entſtehet, nicht auf dem groͤßten Theil der Geeſtguͤter zu theuer erkauft werde!
2.„Der darauf folgende Weitzen trage eben ſo viel zu, und ſey von vorzuͤglicherer Eigenſchaft, als der in reiner Braache gebauete.“ Es iſt wahr, daß der Raps das Land trefflich zum Weitzen vorbereitet, und daß die darauf fol⸗ gende Weitzenſaat gewoͤhnlich recht gut geraͤth. Dies mag theils in einer, oft unerklaͤrlichen aber unleugbaren Eigen⸗ ſchaft gewiſſer Pflanzen liegen, durch ihre Vegetation die Nahrungstheile zu entwickeln oder die Dextur zu befoͤr⸗ dern, welche einer beſtimmten andern Pflanze zuſagt; theils aber auch liegt es darin, daß— da die Rapſaat noth⸗ wendig lockern und reinen Boden erfordert— der Land⸗ mann des hohen Ertrags wegen, den ihm die Rapſaat giebt, ein mehrmaliges und tieferes Pfluͤgen nicht ſcheuet,— auch baß, nach der fruͤhen Rapſaat⸗Erndte, der Boden noch zweymal zum Weitzen zu einer Zeit umgepfluͤgt wird, wo Luft und Licht gar ſehr auf das Land einwirken, wel⸗ ches dadurch beynahe eine zweyte Braache erhaͤlt, und deanach fruͤhe genug fertig wird, damit die Saat zur
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