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152 metr. Ctr. Wieſenhen. Nehmen wir keine Ruͤckſicht auf Verkauf und Geld, und ſchlagen jede Pflanze ſammt Fruͤh⸗ blaͤtter und Strunk zu 3 Pfund an: ſo geben uns die 10,000 Staͤmme eines Hektars 3⁰,000 Pfund= 362 metriſche Ctr. gruͤnes Futter. Da nun 6 von dieſem einem Ctr. Heu gleich ſind: ſo gleicht der Ertrag eines Hektars Kraut, als Fut— ter, 60 metriſchen Ctr. Heu, woraus hervorgeht, daß der wuͤrtembergiſche Filderbauer ſich eines bedeutenden Vortheils berauben wuͤrde, wenn er die Krautkoͤpfe verfuͤtterte, im Falle er das Hundert zu 2 fl. 30 kr. verkaufen kann; daß er aber Vortheil von ihrer Verfuͤtterung habe, wenn die Krautkoͤpfe nicht uͤber 1 fl. 12 kr. bezahlt werden.
In Suffolk ſchaͤzt man einen Acker Kraut bey der Ver— fuͤtterung anderthalb Acker Ruͤben gleich. Mehrere daſige Paͤch— ter ſchlagen es zum doppelten Werth an. Einer unter ihnen behauptete bey A. Young, daß ein Acker von ſeinem Kohl ihm mehr werth ſey, als die zwey beſten Aecker Ruͤben, die er jemals gehabt habe.
S. 11. Verwendung.
Es giebt kein Thier, dem die Kohlfuͤtterung nicht hoͤchſt zutraͤglich waͤre. Dahin gehoͤren Vorzugsweiſe Rindvieh und Schweine. In den Fildern iſt es nichts Ungewoͤhnliches auch die Pferde damit zu fuͤttern. Zu dem Ende werden die Kohlblaͤtter geſchnitten und mit Haͤckerling gemengt.
Die Schweine, als Liebhaber weicher ſaftiger Koſt, freſſen die Kohlblaͤtter mit vieler Gier, und ruͤhren nicht
es wird aber hoͤchſtens 200, alſo ſtatt 2000 nur 1000 Franken vom Hektar heißen ſollen, und das ſcheint noch zu viel.


