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wieder zuruͤck nach den Daͤmmen gebracht. In Bezug auf die Daͤmme beobachte ich, daß ſie nur auf gebundenem, zumal feuchtem, Boden von Nutzen, auf leichtem Boden aber in trocknen Jahren dem Kohl nachtheilig werden koͤnnen
§. 8. Vegetation und Feinde.
Der Kohl vertraͤgt noch eher ein trocknes als naſſes Jahr. In jenem erhaͤlt er zwar nur kleine, aber feſtgeſchloſſene Koͤpfe; in dieſem werden die Haͤupter flatterich, ſie ſchlieſ⸗ ſen ſich nicht. Wem an den Koͤpfen mehr als an den Blaͤt⸗ tern gelegen iſt, der beraube ſie derſelben nur erſt ſpaͤt, etwa 14 Tage vor dem Abhauen, am beſten gar nicht.
Die voͤllige Ausbildung der Koͤpfe erfolgt erſt gegen den Herbſt, wenn die Naͤchte anfangen kuͤhl zu werden. Der Kohl waͤchſt noch bis zu Martini.
Ein ſehr laͤſtiger Feind des Krauts, beſonders in der Nachbarſchaft von Wohnungen, Obſtbaͤumen und Hecken, ſind die Raupen. Dieſes Geſchmeiß richtet zumal den Kohl als Viehfutter zu Grund. Im freyen, offenen Feld ſind ſie weniger gefaͤhrlich. Eine ſorgfaͤltige Tilgung der Diſtel, um deren Blumenkoͤpfe ſich die ſchmutzigweißen Schmetter⸗ linge ſo haͤufig ſammeln, wuͤrde gewiß zur Verminderung des Raupengeſindels einer Gegend viel beytragen.
§. 9. Krautaͤrndte.
Wem es mehr um die Blatt⸗ als Kopfaͤrndte zu thun iſt, faͤngt mit jener ſchon in der erſten Haͤlfte des Septem⸗ bers an, wo die unterſten Blaͤtter beginnen gelb zu werden. Das Blatten wird ununterbrochen bis zur Zeit des Abbrin⸗ gens der Koͤpfe fortgeſezt. Auf ſolche Weiſe macht man


