Teil eines Werkes 
2 (1825) Anleitung zum practischen Ackerbau. 2
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folgenden Dinkel bemerkt, als daß er weniger Stroh als nach Klee abwerfe, im Korne aber keineswegs zuruͤckſtehe; pferche man aber zu dem Dinkel, ſo gebe der Kohldinkel dem Kleedinkel in keinem Stuͤcke nach. Wenn man anderswo einen bedeutenden Ruͤckſchlag des Wintergetreides nach dem Kohl bemerkt: ſo hat dieſes auf ſolchem Boden ſtatt, der ſeines Thongehaktes wegen das ſpaͤte Saͤen nicht vertraͤgt, oder wo man nicht zureichend zum Kohl duͤngt; oder ihn nicht ſorgfaͤltig genug behackt; oder in naſſem Herbſte.

Auf jeden Fall, und uͤberall wo es ausfuͤhrbar, iſt es gerathener Sommer⸗ als Wintergetreide auf den Kohl fol⸗ gen zu laſſen. Kann oder will man das aber nicht: ſo iſt der aus dem Wintergetreide hervorgehende Schaden nicht ſo betraͤchtlich, da er durch den reichern Ertrag der auf das Wintergetreide folgenden Gerſte oder Hafer zum Theile er ſezt wird. Man beobachtet in den Fildern, daß das Sommergetreide, welches auf Flachsdinkel, Kartoffeldinkel, ja ſelbſt auf Kleedinkel folgt, ſo gut nicht gerathe, als das auf Kohldinkel folgende; woraus dann offenbar hervorgeht, daß der Kohl den Boden nicht ſo ſtark angreife, als ich hoͤher angedeutet habe, und es einige Englaͤnder wollen. Auch iſt man, nach A. Youngs Zeugniß, damit in Eng⸗ land noch nicht im Reinen. So ſchreibt auch Burger: Da der kubiſche Raum, den die Wurzeln des Kohls ein nehmen, nicht groß iſt: ſo erſchoͤpft er den Boden weniger als Kartoffeln, Mais und Bohnen. In Bezug auf lez⸗ tere wuͤrde A. Voung, wenn er noch lebte, foͤrmlich prote⸗ ſtiren, auch ich bin geneigt dieſer Proteſtation beyzutreten.