Teil eines Werkes 
2 (1825) Anleitung zum practischen Ackerbau. 2
Entstehung
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deſſen Anhalt einige Stangen daruͤber her zu legen. In dem Falle muß aber genau bemerkt werden, wenn der Saa⸗ men beginnt aufzugehen; alsdann muß das Stroh weg. Das Beet wird nunmehr mit Reiſern, Tannenreiſer ſind dazu am geſchickteſten, uͤberdeckt, um die Pflänzchen gegen Froſt, und ſelbſt gegen die Erdfloͤhe zu ſchuͤtzen. Dieſe lez⸗ tern ſind immer ihre grimmigſten Feinde. Die Streumittel helfen nicht viel dagegen, beſſer das beſagte Decken mit Reiſern, verbunden mit einem oͤftern Begießen, vorzuͤglich aber das vorgeſchlagene ganz fruͤhe Saͤen. Noch behauptet man, daß die Naͤhe eines fließenden oder auch ſtehenden Waſſers die Pflanzſchule gegen dieſe Feinde ſichert.

Das Jaͤten des Saamenbeetes darf nicht erſt empfohlen werden.

§. 4. Boden und Stelle im Umlauf.

Ein naſſer, ſtorriger Boden iſt ſchon des Hackens we gen nicht zu der Krautcultur geſchickt, und ſollte auch der Ertrag, bey ſtarker Duͤngung, auf einem ſolchen Boden lohnen: ſo bleibt ſie doch der darauf folgenden Fruͤchte we gen nicht wohl anzurathen, am wenigſten, wenn es Win⸗ tergetreide ſeyn ſoll. Der beſte Boden dazu bleibt immer ein milder, warmer Lehmboden. In ſandigen Gegenden kann das Kraut nur bey feuchter Lage, oder in einem feuch⸗ ten Klima mit Vortheil gebauet werden. In ſehr heißen Gegenden, Spanien z. B., wird es nur mit Kunſt, und durch Bewaͤſſerung erzeugt.

Daß der Kopfkohl vielen Dung erfordere, und vielen Dung aus dem Boden ziehe, wird durchgehends angenom⸗