— 30—
A. Die Logarithmen
werden abgelesen*) auf der mittleren Theilung der Rückseite des Schiebers und zwar am unteren
Index in dem Ausschnitte des Lineals, den zugehörigen Numerus liest man auf der unteren Lineal- Scala am linken Schieberindex, z. B.
Fig. 47. chieser, 4 Uat Tchusi nur 1 2 3
Râãeksyeite E——
10g. 3..... lies 477 also log. 3= 0,477 log. 0,3= 0,477— 1 log. 30= 1,477 log. 0,03= 0,477— 2 u. S. 1.
Diese Theilung kann also überall benutzt werden, wo man es mit solchen Potenzen oder Wurzel- grössen zu thun hat, welche sich mit den oberen Theilungen nicht direct oder nicht mehr genau
genug finden lassen, also z. B. bei 5ten und höheren Potenzen, bei 5ten, 7ten, 11ten.. Wurzeln,
5— welche sich nicht durch 2te, 3te und 4te Wurzeln ersetzen lassen; z. B. V 2560. Man findet
— Shi 3,408 4 log. 2560= 3,4082, berechnet auf der unteren Schieberscala 19= 0,6816 und liest den hierzu gehörigen Numerus: num. log. 0,6816= V 2560= 4,805.
Die übrigen Anwendungen des Rechenstabes, welche so mannigfacher Art sind, dass sie unmöõglich alle einzeln beschrieben werden können, sind bei Beachtung des den Theilungen zu Grunde liegenden Princips für die Zwecke des einzelnen Falls leicht herauszufinden.
*) Naturlich nur die Mantisse.


