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Der Kartoffelbau nach seinem jetzigen rationellen Standpunkte / von Hugo Werner
Entstehung
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24 Die Kartoffel.

für die Erzeugung von Speiſe⸗ als auch von Fabrik⸗Kartoffeln ſehr wertvolle Züchtung Paulſen's.

Fürſt von Lippe.

Knolle: weiß, rund, teilweiſe etwas zugeſpitzt; Augen flach bis mitteltief; Fleiſch: weiß, ſehr wohlſchmeckend. Kraut: groß, nicht von der Krankheit leidend.

Die Anbauverſuche der D. Kart.⸗Kult.⸗St.(1891/93) er⸗ gaben im dreijährigen Durchſchnitt 21901 kg Knollen mit 20,32 pCt.= 4462 kg Stärke.

Dieſe Sorte, welche ſowohl in dem naſſen Jahre 1891, als in den darauf folgenden trockenen Jahren ziemlich gleich⸗ mäßige Erträge gegeben hat, iſt als eine Kartoffel von guter mittlerer Ertragsfähigkeit mit hohem Stärkegehalt zu bezeichnen.

Züchter: Paulſen.

Hermann.

Knolle: gelblich-weiß; Form wenig anſehnlich. Kraut: auf reichen, feuchteren Bodenarten ſehr kräftig, bis in den Ok⸗ tober hinein grün bleibend, den Boden vortrefflich beſchattend und vor Verunkrautung bewahrend.

Dieſe Sorte hat ſich ſeit vielen Jahren bezüglich ihres hohen Stärkeertrages auf gleicher Höhe erhalten. Sie eignet ſich recht gut für Brennerei⸗Wirtſchaften auf den ſchwereren Bodenarten, jedoch fällt ihre Reifezeit ſehr ſpät.

Heine⸗Hadmersleben erntete im Durchſchnitt von 10 Jahren p. ha 14500 kg Knollen mit 19,7 pCt.= 2856 kg Stärke.

Züchter: Cimbal, Frömsdorf.

Erſte von Frömsdorf.

Knolle: gelblich⸗weiß, rauhſchalig, rund, mitunter etwas eckig, mittelgroß bis groß; Augen wenig zahlreich; flach; Fleiſch weiß. Kraut: ſehr kräftig, robuſt, ſehr lange grün bleibend, von allen übrigen Sorten dadurch unterſchieden, daß an den Fiederblättern die drei oberſten in der Regel verwachſen ſind und ein großes ausgezacktes Endblatt bilden; ferner ſcheint