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schen Wettrenner, die Pferde von hohem Blut ſ high- Lblood 4 genannt wer- den. Dieser Schlag entstand, wie historisch erwiesen ist, aus barbischen und arabischen Hengsten, mit einem besonderen Schlage einheimischer Pferde vermischt. Nachdem er lange geschwankt hatte, gelang es einigen, einen Schlag zu erhalten, der in mehreren schätzbaren Eigenschaften die reinen Araber übertraf und gänzlich constant wurde. Diese Raſse würden die Be- sitzer um keinen Preis mit den edelsten Arabern weiter verbinden lassen, indem sie einen weit höheren Werth auf jene Mittelgattung als auf diese setzen. Und wenn noch arabische Hengste zu Zeiten von den Engländern eingeführt werden, so geschiehet es nicht, wie einige vermeint haben, um jenen Schlag zu erfrischen, sondern um mit Stuten minder edler Art eine andre Familie zu bilden. Hierauf beziehen sich auch diejenigen englischen Schafzüchter vornämlich, welche zwar die Einführung der Merinos billi- gen— denn alle thun das nicht— aber der Meinung sind, dals man durch eine bis auf einen gewissen Punkt getriebene, aber nicht bis zur völligen Einartung fortgesetzte Kreuzung einen Schlag hervorbringen würde, der die Merinos in der Summe der guten Eigenschaften überwöge, gröſsere Stärke und bessere, zum Fleischansatz mehr geeignete Form des Körpers mit der Feinheit der Wolle verbände— ja, sie behaupten, zum Theil diesen Schlag schon wirklich erlangt zu haben, und trachten nur darnach, ihn in sich selbst durch Auswahl der Individuen zu veredeln und constant zu machen, ohne fremdes Blut weiter einzumischen..
Diese Kreuzung erfordert aber, wenn sie gelingen soll, groſse Sorg- falt, Ueberlegung und Ausdauer. Manchmal begünstigt es zwar der Zufall, dals aus einer aufs Gerathewohl unternommenen Kreuzung preiswürdige Thiere hervorgehen, aber häufiger kommen verunstaltete und wenig nutz- bare Thiere hervor, zumal wenn man gar zu heterogene Raſsen zusammen- brachte. Will man auf die Veredlung nach einer Seite hinarbeiten, so kann dennoch z. B. eine solche ungestaltete Stute zur ferneren Zucht Vorzüge vor einer besseren haben, welche— wie man sich auszudrücken pflegt— noch kein Blut jener Raſse in sich hat, indem sie ein Füllen bringt, was dem Vater mehrentheils ähnlicher seyn wird; und wenn man dann fort- geht, wird man die höchste Aehnlichkeit früher erreichen, als wenn man jenes ungestaltete Thier der ersten Generation ganz verworfen und von vorn angefangen hätte. Will man aber einen Mittelschlag bilden, so muſs man nur wohlgestaltete, d. h. zweckmäſsige Thiere bei der ersten Generation zu
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