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verwendete pro Stuͦck taͤglich 1,33 Pfd. Heu und Surrogat, incl. Erbsſtroh, und 2,13 Pfd. Stroh, wobei etwa 4 Sommerungsſtroh und ³ Winterſtroh ſind. Rechne ich nun den Heuwerth aus erſterm zu 0,42 Pfd. und den aus.
letzterm zu 0,34 ⸗ und dazu an““ Heu und Surrogat 1,33 ⸗ ſo gab ich 68 im Ganzen 2,09 Pfd. Heuwerth in allen Futterſubſtanzen, mithin 0,12 Pfd. weniger,
als vorſtehend bei dieſer Schaafhaltung verrechnet wurden. Die Differenz beim Strohgewicht iſt viel groͤßer. Ich gewann dagegen an Wolle von 100 Stuͤck Vieh einer feineren Raſſe kleinerer Natur nur etwa 92r Stein, finde aber die Verſchiedenheit im Wollertrage beider Heerden nicht in dem Unterſchiede der Haltung und Nahrung, ſondern in dem der Art, eigenthuͤmlichen Beſchaf⸗ fenheit, Raſſe des Viehes. Haltung und Ernaͤhrung waren auf beiden Seiten in quali et quanto gewiß ſo beſchaffen, daß ſie nur eine ſehr geringe Abweichung im Wollertrage begruͤnden konnten,
weil ſie das zur Wollproduktion Erforderliche meiner Anſicht nach in beiden Faͤllen einſchloß Die letzte Rubrik der Ausgabe⸗Ueberſicht S. 19. und f. enthaͤlt den Verluſt, welcher ſich als Einmaß, als Mindergewicht und als Staubabgang beim Uebermeſſen, beim wiederholten Sie⸗ ben, Ausleſen und durch's Verderben der Fruͤchte ergeben hat. Man kann hierauf im Voraus gewiſſe Prozente der Ernte in Anſchlag bringen, wenn es darauf ankommt, eine Rechnung a priori aufzuſtellen; doch werden die dafuͤr angenommenen Saͤtze mit der Erfahrung im konkreten Falle ſelten uͤbereinſtimmen, weil die Qualitaͤt der Fruͤchte, namentlich Hinſichts ihrer Trockenheit und Konſiſtenz beim Einſammeln derſelben, der Dauer ihrer Aufbewahrung und der zu letzterer be⸗ ſtimmten Raͤume, welches alles den Verluſt an Maß und Gewicht bedingt, gar zu mannigfaltig ſind. Sich mehr gleich bleibend erſcheint die Reinheit der Frucht von Staub, Erde, Spreu und die Einwirkung des Klima's darauf im Durchſchnitt der Behandlung und der Jahre. Unter der Vorausſetzung, daß die Einbringung der Fruͤchte vom Felde zur gewoͤhnlichen Zeit, mithin unter den regelmaͤßigen Einwirkungen unſeres Klima's, geſchehe, daß dieſelben im gewoͤhnlichen Zuſtande der Trockenheit, wohl gereinigt, in die Aufbewahrungsraͤume, wie gut eingerichtete Wirthſchaften ſie darbieten, gelangen, daß die weitere Behandlung und Benutzung derſelben dem geregelten Be⸗ duͤrfniß der Wirthſchaft angemeſſen ſey, daß ins beſondere das Dreſchen der Koͤrnerfruͤchte mit dem Stroh⸗ und Koͤrner⸗Konſum der Wirthſchaft, und eben ſo der Verkauf mit dem Bedarf zur baaren Ausgabe, gleichen Schritt halte: unter dieſen Vorausſetzungen einer tadelloſen Einrichtung nehme ich an, daß die in die Aufbewahrungsraͤume gelangten Fruͤchte waͤhrend eines Wirth⸗ ſchaftsjahres, wegen ihrer dem Beduͤrfniß gemaͤß geſchehenen Konſervation, an Gemaͤß und Ge⸗ wicht Verluſt erleiden in folgenden Prozenten: Oelſaat 1 ½ Prozent vom erſten Maß; Roggen 2 Prozent; Weitzen eben ſo viel, jedoch mehr und bis 3 Prozent beim weißen, Sommer⸗ und begrannten Weitzen; Erbſen, Wicken, Linſen 1 ½¾ Prozent; Hafer 3 bis 4 Prozent nach Verſchie⸗ denheit ſeiner Spreu und Grannen, und Gerſte eben ſo 1 bis 1 ½ Prozent; Kartoffeln 4 bis 6 219 1 Pro⸗


