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Konkurrenz von Arbeitsleuten ließ ſich das wohl uͤberwinden. In neuerer Zeit haͤtte, bei Fortdauer der widrigen Konjunkturen fuͤr die Preiſe landwirthſchaftlicher Produkte, manchem Wirth jene ab⸗ geſchaffte Natural⸗Loͤhnung ſtatt des dafuͤr vormals aufgedrungenen Geldlohnes faſt wieder be⸗ liebt, weil ſie ihm fuͤr den Augenblick vortheilhafter duͤnkte. Es ſchien dies dem neuen Spar⸗ ſyſteme in der Arbeiterloͤhnung des Herrn Amtsraths Albert gemaͤß, doch kommt man davon zu⸗ ruͤck.— Wo dieſes Quotenlohn nach alter Obſervanz noch gegeben wird, da betraͤgt es in klei⸗ neren Wirthſchaften die 13te bis 16te, und in groͤßern die 16te bis 20ſte Garbe, Mandel, Haufen beim Roggen und Weitzen, und kommt auch wohl bei der Abbringung anderer Fruͤchte nicht vor. Die Wirthſchaft C. verabreichte vom Roggen den 18ten, und vom Weitzen den 20ſten Theil, wofuͤr dieſes Getreide gemaͤhet, gebunden, in Haufen geſetzt und nachgeharkt, d. h. zur Abfuhre ganz fertig geſtellt wurde. Daſſelbe wird gegenwaͤrtig, wie auch ſchon fruͤher, im baa⸗ ren Geldlohne pro Morgen mit 12 Gr. fuͤr Roggen und 14 Gr. für Weitzen, und an einigen Orten doch hoͤchſtens mit 15 Gr. pro Morgen bezahlt. In der Lokalitaͤt zu C. koͤnnte es durch⸗ ſchnittlich 14 Gr. gekoſtet haben.
Wenn nun hier, nach der Ertrags⸗Ueberſicht Seite 31, der Morgen im Durchſchnitt der 4 Jahre von 1821 bis 1825, 9,12 Schfl. Roggen mit 18,24 Ctr. Stroh, und 11,82 Schfl. Weitzen mit 23 Ctr. Stroh abtrug, ſo war davon die Lohn⸗Quote 8,09 Metzen Roggen mit 1,01 Ctr. Stroh, und 9,45 Metzen Weitzen mit 1,15 Ctr. Stroh, welche zu ſehr niedrigen Prei⸗ ſen, wie ſie im Jahre 1825 ſtanden, d. h. Roggen zu 16, und Weitzen zu 24, der Centner (100 Pfd.) Stroh zu 4 Gr. gerechnet, doch einen Werth haben von 22 Gr. 3 Pf. fuͤr die Koͤr⸗ ner, und................... 8 ⸗ 8 z fuͤr Stroh, mithin im Ganzen............. 30 Gr. 11 Pf. Nimmt man davon, hoch genug, 2 Gr. 11 Pf. fuͤr die Koſten des Einſcheuerns(die Fuhren ſind kaum in Anſchlag zu bringen) und Dreſchens ꝛc., ſo verbleiben 28 Gr. als Werth der Natural⸗Löh⸗ nung, mithin pro Morgen 14 Gr., welche auch im Fall der Geldloͤhnung gegeben werden. Die⸗ ſes Verhaͤltniß der Gleichheit beider exiſtirt aber nur, wenn man, wie es hier geſchah, daſſelbe zu ganz niedrigen Preiſen berechnen kann, und verſchwindet mithin zum Nachtheil der Natural⸗ Löhnung, ſobald man jene Preiſe den Umſtaͤnden gemaͤß erhoͤhen, oder auch, wie es gewoͤhnlich geſchieht, eine hoͤhere Quote geben muß. Bei mittleren Fruchtpreiſen(Roggen 24, Weitzen 36 und Stroh 6 Gr.) wuͤrde alſo ſelbſt jene Natural⸗Loͤhnung um die Haͤlfte theurer ſeyn, als Geldloͤhnung; denn letztere ſteigt bei Preiſen, die uͤber das Mittel gehen, noch um nichts, wo⸗ gegen auf Seite der erſteren noch der erhebliche Nachtheil iſt, daß durch ſie der Boden an Duͤn⸗ germaterial verliert, weil ihm ſein Stroh⸗Erzeugniß nicht voll zuruͤckgegeben wird. Ohne Zwei⸗ fel iſt der Urſprung jener Ablohnungsart in einer Zeit zu ſuchen, wo die Produkte des Landes einen noch geringern Werth hatten, als im Jahre 1825, und kann in einer Zeit, die bei hin⸗ laͤnglichem Angebot der Arbeit auch einen unverhaͤltnißmaͤßigen Lohn nicht ſtatuirt, um ſo weni⸗ ger beibehalten werden, als ſie den Geſetzen zeitgemaͤßer Kultur, wie denen vernuͤnftiger Spar⸗


