Druckschrift 
Über Wolle und Schaafzucht / von Vicomte Perault de Jotemps, Fabry und Girod, Gesammt-Eigenthümer der Heerde zu Naz. ; Aus dem Französischen übersetzt und nach dem gegenwärtigen Standpuncte der Woll- und Schaafkenntniss in Deutschland bearbeitet von Albrecht Thaer
Entstehung
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einmal abgebrochen, ſo wuͤrden ſie ſich ſchwer wieder anknuͤpfen laſſen. Der fruͤhere große Ruf, in welchem ſie ſich fort dauernd erhalten haben, wuͤrde ihnen unnuͤtz werden, und die Englaͤnder, die Niederlaͤnder, die Sachſen und Preußen wuͤrden dieſe Umſtaͤnde bald zu benutzen wiſſen. Wir wuͤrden ſogar Fabriken ſich erheben und gedeihen ſehen in ſolchen Laͤndern, die bis heute unſerer Induſtrie zinsbar geblieben ſind.

Aber es genuͤgt nicht, unſere Augen auf unſern jetzi⸗ gen Zuſtand und auf den anderer Gegenden zu richten, wir muͤſſen nicht blos das Daſeyn des Uebels erkennen, ſondern auch das Mittel dagegen auffinden.

Es ſcheint uns große Schwierigkeiten zu haben, bloße Palliativmittel anzuwenden, wenn man nicht auf die Wur⸗ zel des Uebels ſelbſt zuruͤckwirkt. Wir wuͤrden ſehr in Verlegenheit lommen, wenn wir unſere Meinung uͤber die Nothwendigkeit und Nuͤtzlichkeit eines neuen Douanen⸗ tarifs hinſichtlich der Einfuhr der feinen fremden Wollen ſagen ſollten, wir moͤgten es nicht einmal wagen, die Nuͤtzlichkeit des jetzt beſtehenden zu unterſuchen, denn wir ſind ſehr geneigt, den Einfluß der Douanen auf das fran⸗ zoͤſiſche Wollgewerbe fuͤr ſehr unbedeutend zu erklaͤren, und weit entfernt, ſie einer Vernachlaͤßigung der Inter⸗ eſſen dieſes Gewerbes, wie viele thun, zu beſchuldigen.

XXXVII. Anmerk. d. Ueberſ. Wir laſſen der Verf. merkantiliſch⸗ ſtatiſtiſche Berechnungen und Anſichten dahin geſtellt ſeyn und geben dagegen einen Auszug aus der Ueber⸗