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ſicht, welche unſer hochverdienter Generalhandels⸗ und Fabriken⸗Commiſſarius Hr. Kunth von der Wollpro⸗ duction und Verwendung im preußiſchen Staate mitge⸗ theilt hat.
Nach den Viehſtands-Tabellen vom Jahre 1820 betrug die Zahl der Schaafe im preußiſchen Staate 9,343,507 Stuͤck und zwar
ganz veredelte ⸗. 902,446 Stuͤck
halb veredelte 2 ⸗ 3,119,638 ⸗
unveredelte Landſchaafe 5,321,443 ⸗ und es kommen im Durchſchnitt des ganzen Landes auf die geographiſche Quadratmeile 1803 Stuͤck. Hr. Kunth bemerkt aber ſelbſt, daß die Angaben, worauf die Ta⸗ belle beruhet, wohl nicht zuverlaͤßig ſeyn— was der⸗ jenige, welcher die Vorurtheile kennt, womit dieſe Ta— bellen von den meiſten ausgefuͤllt werden, nicht bezwei— feln kann— und daß die Zahl nach aller Wahrſchein⸗ lichkeit ſich ungleich hoͤher belaufe. Die Graͤnze zwi— ſchen ganz veredelten und halb veredelten iſt wohl blos precaͤr, da der Begriff davon bei wenigen feſtſteht. Was man aber ſicher annehmen kann, iſt, daß ſich die Zahl der Schaafe nicht nur im Allgemeinen, ſondern beſonders die der veredelten Claſſen in dieſen 4 Jahren bedeutend, wahrſcheinlich um ein Viertheil, vermehrt haben. Von Mutterſchaafen, die nur einige Grade von Veredlung hatten, ſind hoͤchſt wenige geſchlachtet, die Maͤrze iſt immer wieder an andere, die in der Vered⸗ lung noch niedriger ſtanden, zur Zucht verkauft.
Die Wollproduction des preußiſchen Staats nimmt Hr. K. an zu:
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