Druckschrift 
Über Wolle und Schaafzucht / von Vicomte Perault de Jotemps, Fabry und Girod, Gesammt-Eigenthümer der Heerde zu Naz. ; Aus dem Französischen übersetzt und nach dem gegenwärtigen Standpuncte der Woll- und Schaafkenntniss in Deutschland bearbeitet von Albrecht Thaer
Entstehung
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Durchſchnitt der Ausfuhr in drei Jahren: Feine Wollen 2 575,000 Kilogr. Gemeine Wollen 2 185,000 Kilogr. Wir haben eine ſo annaͤhernde Abſchaͤtzung als moͤglich der feinen und gemeinen Wollen, welche bei der Fabrika⸗ tion der ausgefuͤhrten Zeuge gebraucht ſind, zu machen uns bemuͤht. Die Angabe der Art von Zeugen, welche wir in den Douanen⸗Etats fanden, hat uns die Moͤg lichkeit dazu verſchafft. Folgendes iſt darnach die Ausfuhr der Wolle, in Zeu⸗ gen verarbeitet: Feine Wollen. Gemeine Wollen. Im Jahre 1820 2,400,000 Kil. u. 1,600,000. 2 1821 1,800,000 ,700,000. 2 1822 4,900,000 1,300,000. Durchſchnitt von drei Jahren: Feine Wollen 2 2 2,033,000 Kilogr. Gemeine Wollen⸗ 2 1,533,000 Kilogr. Wenn wir dieſe Data erwaͤgen, ſo finden wir,

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Unſern jaͤhrlichen Bedarf Feine u. Meſtiz. Gemeine. zum Verbrauch 2 8,000,000. 43,500,000. Unſere Ausfuhr roher Wolle 575,000. 185,000.

In Zeugen verarbeitet 2,033,000. 14,533,000. Summe 10,608,000. 45,218,000.

Unſere Production. 7,900,000. 38,500,000. Unſer Defitit iſt alſo 2,708,000 6,718,000. Was nun unſere Einfuhr betrifft, ſo muͤſſen wir Ruͤck⸗ ſicht nehmen auf den Abgang, den die fremden Wollen nach Art ihrer Waͤſche und den verſchiedenen Methoden

derſelben in den Urſprungsorten, welche die Vebesſichten der Douanen angeben, erleiden.