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Wenn wir dann fragen, welches annaͤhernd die Con⸗ ſumtion ſey, ſo finden wir noch groͤßere Schwierigkeiten bei ihrer richtigen Beantwortung. In einer ſehr intereſ⸗ ſanten Abhandlung, welche Hr. v. Gasparin der Societaͤt zur Ermunterung des Gewerbsfleißes eingereicht und kuͤrz⸗ lich herausgegeben hat, meint er, daß man im Durchſchnitt eine halbe pariſer Elle Tuch fuͤr die Conſumtion einer jeden Perſon in Frankreich annehmen koͤnne, und daß dieſe halbe Elle wenigſtens 1 Kilogr. 45 Cent. im Schweiß erfordere, und da die Population nun 30 Millionen Men⸗ ſchen betraͤgt, ſo wuͤrden dazu 43,500,000 Kil. erfordert.
Der Grund, worauf Hr. v. Gasparin ſich ſtuͤtzt, iſt zwar mit vieler Ueberlegung gewaͤhlt, aber er giebt ge⸗ ringere Reſultate als die, welche wir auf einem andern Wege gefunden haben. Nach unſern Berechnungen wuͤrde ſich der innere Verbrauch auf 51,500,000 Kilogr. von allen Arten der Wolle belaufen, und in dieſer Summe wuͤrden von feinen und Meſtizwollen acht Mill. Kilogr. begriffen ſeyn, ſtatt der ſechs Millionen, worauf Hr. v. Gasparin ſie beſchraͤnkt.
Die Etats der Douanen haben uns genauere Nach⸗ richten uͤber unſere Ausfuhren gegeben. In dem Auszuge, den wir daraus machten, haben wir ſo annaͤhernd als moͤglich den Abfall, welchen die Wollen bei ihren verſchie— denen Waͤſchen erlitten, geſchaͤtzt, und nachdem wir alles auf ungewaſchene Wolle reducirt haben, ergiebt ſich fol⸗ gende Ausfuhr: Feine Wollen. Gemeine Wollen.
Im Jahre 1820 673,000 Kilogr. u. 157,000.
2⸗. 1821„ 532,000 ⸗ ⸗ 192,000.
521,000 ⸗ 205,000.
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⸗ 1822
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