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Was den markartigen Theil im Innern des Haares anbetrifft, ſo duͤrfen wir ihn wohl als ſehr aͤhnlich mit jenen aͤußern Materien annehmen, und es ſcheint nicht zu bezweifeln, daß die Schwierigkeit ihn mit denſelben Mit⸗ teln wegzuſchaffen, wodurch jene uͤberwunden werden, ihren Grund nur in der aͤußern Umwickelung habe.
Von dieſer innern Subſtanz haͤngt die Unmoͤglichkeit ab, ſelbſt durch mehrmals wiederholte Behandlung, die Wolle vollkommen zu entfetten, eine Unmoͤglihhkeit, wovon man ſich durch das nach einiger Zeit immer wie⸗ derkehrende Erſcheinen des Fettes uͤberzeugt. Ohne Zwei⸗ fel aber verdanken wir dieſem Umſtande die Sanftheit und Weichheit der wollenen Zeuge, denn wenn es moͤglich waͤre, das Wollhaar von aller fetten Materie zu befreien, ſo wuͤrde es dadurch ſeine Geſchmeidigkeit verlieren, und die aufgetrocknete Subſtanz wuͤrde hornartig werden.
Ueber die Enkwichelung.
Die Umſtaͤnde der Entwickelung des Wollhaares ſind fruchtbar an nutzbaren Folgerungen, wir wollen nur eine ſchnelle Ueberſicht davon geben, indem wir nur diejenigen betrachten, uͤber welche die Naturforſcher einig ſind, und welche auf den Zweck dieſes Werks den naͤchſten Bezug haben.
Das Wollhaar nimmt ſeinen Urſprung in dem unter der Haut liegenden Zellgewebe. Sein Urſprung iſt in einer Bolle oder Zwiebel von runder oder ovaler Geſtalt, welcher die Zirkulation eine ſchleimige Materie zufuͤhrt, wodurch ſie ernaͤhrt wird. Dieſe Zwiebel iſt aus zwei
Haͤutchen zuſammengeſetzt, einer aͤußern und einer innern, 2*


