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Beſonders werden wir uns uͤber die ſo wichtige Aus⸗ wahl der Zuchtthiere verbreiten, und dann uͤber Nahrung und Haltung der Schaafe, nicht blos in Hinſicht ihrer Geſundheit, ſondern auch in Bezug auf den Einfluß, welchen ſie auf die Vervollkommnung der Vließe haben, reden. Wir werden uns bemuͤhen, die jetzige Lage der Merinozucht in Frankreich darzuſtellen, ſowohl nach den verſchiedenen Lokalitaͤten, als nach den Principen, die man bei ihrer Zucht befolgte, und aus dieſer ſtatiſtiſchen Unter⸗ ſuchung Folgerungen ziehen und Mittel zur Verbeſſerung vorſchlagen.
Entſchloſſen alle Vorurtheile zu bekaͤmpfen und Irr⸗ thuͤmer anzuzeigen, wo wir ſie treffen, werden wir ſelbſt mit Vergnuͤgen und Dankbarkeit Bemerkungen und Er— innerungen annehmen, wozu einige unſerer Behauptungen Veranlaſſung geben koͤnnten, und wir werden uns ver⸗— pflichtet fuͤhlen, diejenigen mitzutheilen, welche begruͤndete Kritiken oder neue Anſichten enthalten.
Anmerk. d. Ueberſ. Wir muͤſſen es in dieſer Gegend von Deutſchland wohl mehr dem Zufall als irgend einer richtigen Einſicht verdanken, daß wir bei der Merinozucht anfangs nicht auf den falſchen Weg gerathen ſind, den man faſt allgemein in Frankreich und in den oͤſtreichſchen Staa⸗ ten— wo die Merinozucht ſonſt mit der hoͤchſten Ener⸗ gie und dem groͤßten Geldaufwande eingefuͤhrt ward— einſchlug: ein Weg, der, wie man jetzt beinahe ein⸗ ſtimmig erkannt hat und wie der Verf. in dieſem Werke zeigt, nicht zum bezweckten Ziele— dem moͤglich hoͤch— ſten Geldertrage einer Schaͤferei— fuͤhren kann. Aller⸗


