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Über Wollhandel und Wollmanufaktur in Grossbritanien von frühester bis auf gegenwärtige Zeit : nach amtlichen Urkunden / von Cäsar Moreau
Entstehung
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Kaufleute zu geben, und beſtimmte, daß der Werth in zwei Jahren zahlbar ſeyn ſollte; die beſte

Wolle jeder Grafſchaft wurde, pro Sack, wie folgt, im Preis geſtellt:. Hereford 12 Marks oder............. 88. St. Sch. D. Salop 10 ½4... 7 3

e.

Lincoln 10 2 6... 6 13 4 Glouceſter, Worceſter, Cheſter, Flint... 6 6⸗ 8 Leiceſter, Stafford, Oxford, Somerſet, York(Craven ausge-

Iommen)................ 6 Northampton, Nottingham........... 5 13 4 Warwick............. 5 6 8 Cambridge, Huntingdon, Bedford, Buckingham, Eſſex, Hereford,

Rutland, Berks, Wilts, Southampton, Derby.... 5 Dorſet....... 4 13 4. Kent, Surrey, Suſſex, Middleſex, London, Norfolk, Suffolk,

Lancaſter................. 4. Craven in Yorkſhire 3 13 4

Durham. 3 6 8

Geringere Wolle zu dem Preiſe, wofuͤr ſie ſie erhalten konnten..

London, Ipswich, Yarmouth, Lynn, Boſton, Kingſton auf Hull, Newcaſtle, Sandwich und Southampton waren die zu Verſchiffungen nach dem Continent beſtimmten Haͤfen.(Ry- mers Acta manuscr. Edw. III. V. III. No. 7. 9.)

Alss die brabantiſchen Kaufleute 2200 Saͤcke von Koͤnig Eduard, der jetzt faſt der einzige Wollverkaͤufer in ganz England war, gekauft hatten, machte er ſich anheiſchig, ſie von Ipswich nach ihrem Lande geleiten zu laſſen, weshalb er ſeinem Admiral den Befehl gab, eine hinrei⸗ chende Anzahl Schiffe(den Kriegsſchiffen gleich) zu dieſem Dienſt in Bereitſchaft zu ſetzen.(Foe- dera V. V. P.p. 32. 51.)

Am 7ten Mai verordnete Eduard, da er gehoͤrt hatte, daß engliſche Widder nach dem Continent gebracht werden ſollten, daß die Schulzen von Boſton und die Acciſe⸗Einnehmer die⸗ ſes Hafens alle Schiffe durchſuchen, und die ſich vorfindenden lebenden Widder ans Land brin⸗ gen ſollten; denn man hatte ihm geſagt, daß fremde Kaufleute ſie verſchifft hatten, um die Schaaf⸗ zucht in ihrem Lande zu verbeſſern, und dadurch dem engliſchen Wollhandel, zum Nachtheil des Reichs und der Unterthanen, zu ſchaden.(Foedera V. V. p. 36.)

Da die Flamlaͤnder auf keine Weiſe ihre Manufakturen ohne engliſche Wolle fortſetzen konn⸗ ten, ſo ſchloſſen ſie am Ende des Jahres 1338 einen Traktat ab, wonach es ihnen geſtattet wurde, alle engliſche Wolle, die ſich zur Zeit in Holland, Seeland oder irgend wo anders be⸗ fand, anzukaufen. Kurz nach dieſem Traktat bewilligte Koͤnig Eduard den Einwohnern von Ghent die Verguͤnſtigung, ausnahmsweiſe, daß Tuch, welches ihr Stadt⸗Zeichen truͤge, nicht der