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Vergleichende Versuche über Schaaffütterung in Beziehung auf Wollertrag : angestellt auf dem Königlichen Amte Petersberg in den vier Wintern 1821 bis 1825 / von C. Caspari
Entstehung
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tert, denn es empfingen z. B. in der Zeit vom lſten Maͤrz bis 25ſten April taͤgl ich 24 Stuͤck

der 1ſten, 2ten, 3ten, 4ten Partie

an conſiſtenten Theilen..... 533 Pfd. 48 Pfd. 45 Pfd. 40 Pfd. an fluͤſſigen Theilen........ 66 62 58 34 Und verzehrten dabei die 24 Stuͤck doch nur:

an conſiſtenten Theilen.... 443 Pfd. 41 Pfd. 36 Pfd. 31 Pfd.

an fluͤſſigen Theilen........ 62 60 56 51 Dies betruͤge auf 20 Stuͤck circa:

an conſiſtenten Theilen..... 356 Pfd. 35 Pfd. 30 Pfd. 26 Pfd.

an fluͤſſigen Theilen....... 32 50 47 43

Solche Quantitaͤten wuͤrden auch im jetzigen Jahre von den einzelnen Partien verzehrt worden ſeyn, wenn man ſie ihnen vorgelegt haͤtte, zumal da große Kaͤlte, welche in dieſem Winter ſtatt fand, die Freßluſt der Thiere befoͤrdert. An Fluͤſſigkeiten mußten dieſelben, und zwar die erſten 2 Partien, im vorhergehenden Winter mehr zu ſich nehmen, als in dieſem letzten, weil ſie in den ſtarken Portionen gequellten Erbſen eine hitzende, Durſt erregende Nahrung empfingen.

8) Verſchleppt und vertreten wurde im letzten Winter von dem vorgegebenen Stroh⸗ und Heufutter ſehr wenig, weil die Einrichtung der Raufen und tiefen Krippen dies nicht zuließ und die Thiere das etwa dennoch Herabfallende begierig aufſuchten, weil ihr Appetit durch die vor⸗ gelegte Maſſe nie vollkommen befriedigt wurde. Ich glaube, daß man das, was von den taͤg⸗ lich gereichten 10 Pfd. verſchiedenem Stroh und 10 Pfd. Heu verloren ging und zum Duͤnger kam, eben nicht uͤber Pfd. ſchaͤtzen kann.

9) Alle 5 Schurze hielten ſich bei dem ihnen gereichten Futter in einem leidlich guten Stande. Sie wurden zwar nicht dickleibig und feiſt, zeigten aber durchgaͤngig friſchen Woll⸗ wuchs, gute Farbe der Haut und Munterkeit. Sie hatten immer Appetit, auch nachdem ihr Futter verzehrt, aber doch keinen eigentlichen Hunger. Die Thiere der 1ſten Partie verriethen beim Auslaſſen durch Springen und Laufen die groͤßte Munterkeit und Behaglichkeit, ſo wie ihrem aͤußern, ſchwaͤrzlicheren Anſehen nach den ſtaͤrkſten Wollwuchs. Letzteres beruhete auf Taͤuſchung, wie ſich nachmals erwies, obgleich ihre Wolle auf dem Leibe mehr, als die uͤbrige, ins Gelbe ſpielte. Ihnen folgte die 2te, 3te und 4te Partie, ohne daß man unter dieſen dreien einen Unterſchied in irgend einer Art wahrgenommen haͤtte. Sie ſtellten ſich dem Beobachter in einem ebenfalls loͤblichen Nahrungsſtande, mit gutem, ins Gelbe fallenden Woll⸗ wuchſe und ſchmutzigem Aeußern dar und bezeigten außer dem Stalle die gehoͤrige Munterkeit. Die 5te Partie ſchien in allen dieſen Ruͤckſichten jenen nachzuſtehen, und kam es mir vor, als ob ſie weniger munter und weniger wollwüchſig ſey. In jedem Schurze gab es wohl 2 Stuͤcke, die ihren Kameraden nachſtanden.

10) Saͤmmtliches Vieh mußte ſchon am 12ten April die Stallfuͤtterung gegen Weidenah⸗

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