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— Partien 6 3 Nr. 1. 2. 3. 4. 5. Alſo taͤglich auf 20 Stuͤck reſp. 70 ½ Pfd. 65 Pfb. 66 ⁄¾ Pfd. 65 Pfd. 68 ½ Pfd. Und zwar:
1) an conſiſtenten Theilen.. 32 ½⅜½ ⸗ 27 ½„ 28 ⅜„ 30„ 253 ⸗ 2) an fluͤſſigen Theilen... 38 ⸗ 38„ 3814„ 35 ⸗ 43 ⸗ Auf's Stuͤck circa taͤglich ad 1. 1³½ ⸗ 1 ½ ⸗ 12* 1½ ⸗ 1½4 ⸗ ad 2. 11 ⸗ 179 ⸗ 12 ⸗ 1 ¾⸗ 21¾ ⸗
Hierbei muß ich zur weitern Erlaͤuterung uͤber Maaß, Gewicht und Qualitaͤt der Fuͤtte⸗ rungsmittel noch bemerken:
1) Der gereichte Hafer war ſo leicht, daß ich die Metze nur zu 3 Pfd. annehmen durfte, und bei ſeiner Vergleichung gegen die uͤbrigen Fuͤtterungsmittel iſt auch nur das Gewicht be⸗ rechnet.
2) Der Scheffel Roggenſtroh⸗Haͤckſel iſt, da er nicht ſehr fein geſchnitten worden, zu 9 Pfd. angeſchlagen, er war durchaus ohne Graͤſer oder Kraͤuter.
3) Das Kleeheu war nicht vorzuͤglich, daher ſind 10 Pfd. gleichgeſchaͤtzt 1¼ Metze oder 4 ½ Pfd. des oben als leicht beſchriebenen Hafers.
4) Erbsſtroh war gut, hatte viel feine Blaͤtter und das Gerſtenſtroh war weich, ohne Gras und Kraͤuter.
5) Die Trankwaſſer⸗Angabe iſt nach verſchiedenen Beobachtungen gemacht. Eine derglei⸗ chen zeigte, daß innerhalb 16 Tagen von der 1ſten und 2ten Partie 496 Maaß, von der 3ten und 4ten Partie 456 Maaß, und von der 5ten Partie 288 Maaß geſoffen wurden. Das Pe⸗ tersberger Maaß iſt zu 2 Pfd. 14 Lth. gerechnet. 3 6) Beim Quellen der Erbſen, 24 Stunden lang, wird das Gemaͤß derſelben verdoppelt, nicht aber ihr Gewicht, d. h. aus 1 Schfl. werden 2 Schfl., aber nicht aus 96 Pfd., welche 1 Schfl. wiegt, 192, ſondern nur 164 Pfd. Nichtgequellte Erbſen verhalten ſich mithin zu gequellten dem Gemaͤß nach wie 96 zu 192, dem Gewichte nach aber nur wie 96 zu 164.
7) Von den gereichten Futter⸗Quantitaͤten blieb in Raufen und Krippen entweder gar nichts, oder doch ſo hoͤchſt wenig uͤbrig, daß es wahre Kleinlichkeitskraͤmerei geweſen waͤre, wenn man es haͤtte zuruͤckwiegen wollen. Nur die 3te Partie, welche blos Kleeheu und keine Koͤrner erhielt, ließ wohl zuweilen von den haͤrteſten Stengeln 4, 6 bis 8 Loth uͤbrig; beim kurzen Futter betrug dies Uebrigbleibende ſelten ein Paar Loth, und beim Erbsſtroh wogen die ſich zuweilen vorfindenden harten Stengel auch nie mehr. Dies war bei der Verſuchsfuͤtterung im vorhergehenden Jahre anders, indem ſich da vom Haͤckſel jedes Futters 1, 1 ½ bis 2, ja 3 Metzen, und vom Stroh ¼, 1 bis 2 ¼½ Pfd. als uͤbrig vorfanden, und zwar bei jeder Partie von Schaafen. Aber es wurden auch im Jahre 18 ½ ½ größere Quantitaͤten vorgefuͤt⸗


