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Scheffel à 82 Pfund, und in der dortigen Lokalitäͤt aos Pfund Stroh, eine Ausſaugung von 1062 Pfund Strohdung.
Der hier erzeugte Dung iſt auch in der Wirklichkeit wegen der vielen verfuͤtterten Koͤrner, Kartoffeln, Klee und Wieſenheues weit beſſerer Qualitaͤt als der in fruͤhern Zei⸗ ten in Norddeutſchland landesuͤblich erzeugttt der wohl beilaͤuſig nur aus 20 p. C. Heu und 80 p. C. Stroh beſtand. Ein Beweis hievon ſcheint mir auch dies zu geben, daß Herr Staatsrath Thaer in ſeiner Geſchichte von Moͤglin ſchon 44 Centner Dung= 30 Grad und die Ausſaugung des Scheffels Roggen 6 Grad, daher nur= 880 Pfund ſetzt, alſo ſchon um gefallen iſt, weil daſelbſt ſchon bedeutend beſſerer Dung erzeugt wurde, und ich bin uͤberzeugt, daß wie ſich dieſer noch weiterhin qualitativ verbeſſern, man
auch noch die Ausſaugung des Scheffels Roggen geringer als 880 Pfund beſtimmen wird.
Nehmen wir daher die Ausſaugung des Scheffels Roggen= 11 Centner aus reinem Stroh erzeugten Dung an und ſetzen den Werth des aus Heu, Klee, Kartoffeln und Koͤr⸗ nern erzeugten Dung= ihrem aus ihren chemiſchen Beſtandtheilen und durch Erfahrung gefolgerten Futterwerth an, nachdem wir die Haͤlfte davon, oder s0 p. C. auf das was ſich der thieriſche Organismus als Konſerva⸗ tions⸗Futter und zur Erzeugung von Arbeit, Wolle, Fleiſch, Fett und Milch aneignet, abſchlagen; ſo erhalten wir— wenn wir 1 Centner gutes Wie⸗ ſen⸗ oder Kleeheu= 3 Centner Stroh ſetzen— folgendes Dungwerths⸗Verhaͤltniß: Aus 87 Pfund Stroh 200 Pfund Dung= an Werth 200 Pfund Strohdung,
„ 87 ⸗ Wieſenheu 200 ⸗„ ⸗» 300„
87 ⸗ Kleehen 200 ⸗ 2„ 1 ⸗ 350 ⸗ 2 „ 97»» Hafer 200. ⸗, ⸗„ oar ⸗ 5 „ 87 ⸗ Roggen 20o ⸗„·v„„„„ 626 ⅜ ⸗ ⸗ 87 s Erbſen 200 ⸗ 2 2 2 ⸗ 700 ⸗ 6 „ 837 trockene Kartoffelmaſſe, oder beilaͤufig
an rohen Kartoffeln 3 ½ Berliner Scheffel 2o00 ⸗ ⸗„ ⸗ 475 ⸗ 2 Meiner Erfahrung nach, ſcheint mir dies Verhaͤltniß ſehr wahrſcheinlich. Um es aber zur mathematiſchen Gewißheit zu erheben, muͤßten die beiden Vorderſätze:„daß 1 Cent⸗ ner guten Wieſen⸗ oder Kleeheu gleichen Futterwerth mit 3 Centner Stroh hat, dann daß ſich mit Ausnahme des Strohes von allen uͤbrigen der thieriſche Organismus die Haͤlfte aneigne,“ bewieſen ſeyn.
4) Daß ſowohl die Cerealien als die Erbſen hier nach der Proportion des Koͤrnerertrags ei⸗


