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zerſtuͤckelten Feldern ſo verſchiedene Graͤnzen und Nachbaren waren, ſo gab dieß alles zu unendli⸗ 1 chen Beeintraͤchtigungen und Streitigkeiten Anlaß,
die Muthloſigkeit, Stumpfſinn und Starrſiin
zur Folge hatten, und jedem Fortſchritte zur Ver⸗ b beſſerung der Agrikultur im Wege ſtanden. Gewoͤhn⸗ lich fand man daher auf den meiſten Doͤrfern ade⸗ licher Guͤter: ſchlechte Wirthſchaft, elendes Ge⸗ treide, verhungertes Vieh, verhungerte, wenig⸗ ſtens zerlumpte und an Geiſt verkruͤppelte Men⸗ ſchen.— Nur die zum Hofe beſonders gehoͤrigen Laͤndereien, zum Theil in den Haͤnden freier, verr ſchlagener, praktiſcher Wirthe, lieferten durch den Wuchs ihrer zum groͤßten Theil eingefriedigten Aecker und Wieſen, einen, der eigenthuͤmlichen Be⸗ ſchaffenheit des Bodens ziemlich entſprechenden Ertrag. Doch wars ein Wunder, da Hunderte von Menſchen mit Vieh und Ackergeraͤth dem Guts⸗ herrn oder deſſen Paͤchter zu Gebote ſtanden? Da ſte um einen kaͤrglichen, kaum das Leben friſtenden Unterhalt faſt ganz allein die Felder bearbeiten mußten, und nichts dem Herrn uͤbrig blieb, als ohne Muͤhe und Koſten, den Ertrag ſeiner Felder in Empfang zu nehmen. Mehr wie die Herrſchaft waren oft die Paͤchter und Verwalter der armen i Bauern Geißel, die durch den Schweiß derſelben d


