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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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9. B. b

Koppeln mark?

rage und zut hen Verdien⸗ ſt ein Blil g der Leib⸗ ader auf in oͤmmt, und hleßwig und o gilt das von dieſen newlich vr

weder kint⸗ freyer Vil⸗

5 Ged⸗ und ungeſiört Uuget

(241) nutzen konnten; oder adeliche Guͤter, deren Unter⸗ gehoͤrige nur nach Willkuͤr des Gutsbeſitzers ſol⸗

che beſitzen und benutzen durften, dabei aber zu un⸗ ausgeſetzten, unbeſtimmten, druͤckenden Dienſt⸗ leiſtungen verpflichtet, und ſtets uͤber die Dauer des Beſitzthums zweifelhaft waren, da die Herr⸗

ſchaft, oft gewechſelt, und deren Paͤchter wie In⸗ ſpectoren, den Knecht zum Hufner, ſo wie den Huf⸗ ner zum Knecht willkuͤhrlich umwandeln konnten. Die Benutzungslaͤndereyen beyder Untergehoͤri⸗ gen beſtanden faſt ganz aus Gemeinfeld mit hin und wieder zerſtreut liegenden Koppeln untermengt, welches oft ein großes Areal austrug, indem nach hieſigem Maaße, die Tonne zu 240 QRuthen ge⸗ rechnet, mancher Leibeigene, wie Koͤnigl. Bauer, oft mehr wie 100 Tonnen Landes zur Benutzung

hatte. Deſſen ungeachtet fand man bei dem Leib⸗ eigenen im Durchſchnitt nie ſo viel Futter und Ge⸗

treide, daß 6 bis 8 Stuͤck elende Pferde und einige

Kuͤhe durchgewintert, und die Hofhaltung mit Brod⸗ und Saatkorn hinlaͤnglich verſehen werden konnte; denn zu druͤckend waren ihre Dienſtlei⸗

ſtungen, zu groß das Areal nach Verhaͤltniß des Dungmaterials, zu entfernt und zerſtreut liegend die Gemeinfelder, und zu wenig waren der einge⸗ friedigten Koppeln. Und da bei den freiliegenden,