(230) niß des gelieferten Futters, Viehnutzung noch zu gut gerechnet. Der Netto-Ertrag bleibt derſelbe und in gleichem Verhaͤltniſſe nach der verſchiedenen Guͤte der Aecker; denn die ſchlechteren, die weni⸗ ger Stroh geben, liefern auch weniger Futterge⸗ waͤchſe. Es kann fuͤr das Ganze der Wirhſchaft hieraus ſogar noch ein eminenter Vortheil hervor⸗ gehen indem ſie keine Bodenrente fuͤr die Wieſen
die ihr fehlen, bezahlt, und durch den wechſelnden
Futterkraͤuterbau ihren Acker wuͤrklich hoͤher be⸗
nutzt. Aber den Vortheil muͤſſen wir der Indu⸗
ſtrie uͤberlaſſen, und koͤnnen darauf bei der Schaͤz⸗ zung der Bodenrente oder des Grundwerths keine
Ruͤckſicht nehmen. Ich halte dieſen Weg fuͤr un⸗
gleich ſicherer und kuͤrzer als einige andere, die der H. V. zur Ausmittelung des Ertragswerths ein⸗
zelner Aecker auch mit Ruͤckſicht auf ihre Stroh⸗ produktion und Duͤnger Conſumption hier und
Seite LXXII. angiebt. Manches, was in dieſen
. Paragraphen beſonders beantwortet werden koͤnnte,
uͤbergehe ich, da es uns hier gar zu weit fuͤhren wuͤrde. Nur bemerke ich zu Seite LV(3), daß
der Weidewerth ebenfalls taxirt werde, und daß es
ſich dann damit ganz ſo wie in Anſehung der Wie⸗ ſen verhalte, und daß ſie der Acker erſetzen muͤſſe,


