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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(16) beſchraͤnken, einengen, dem Gutsherrn in ſei⸗ nem eignen Gut aͤberall in den Weg treten und dominia in dominio darſtellen. Es iſt ſehr, recht ſehr viel, was die Gutsherrn durch dieſe Opera⸗ tion verlieren, naͤmlich a) einen Theil ihrer Laͤn⸗

fordert das Recht, dies fordert das unumgaͤngliche Beduͤrfniß des Staats! kann er, der kein Capital keinen Vorrath ſich zu erwer⸗

ben im Stande war, nicht beſtehen; wuͤrde bald voͤl⸗

lig vertilgt ſeyn vom Erdboden und mit ihm der Guts⸗ beſitzer, der Staͤdter, der Soldar, der Capitaliſt und Alles!

Wenn nun obendrein in Anſehung des jetzigen Be⸗ ſitzſtandes er ſey ſeinem Urſprunge nach rechtmaͤßig oder unrechtmaͤßig erwieſen werden kann, daß der Gutsherr dabey mehr gewinne als verliere, eher in ei⸗ nen beſſeren als in einen ſchlechteren wenn gleich in einzelnen Faͤllen in einen vorerſt etwas unbequeme⸗ ren Zuſtand verſetzt wird, ſo faͤllt aller Schein von Widerrechtlichkeit weg. Wenn die groͤßeren Grundbe⸗ ſitzer fuͤr ihre Nachkommenſchaft ſorgen, wie ſie vor⸗ gaben, ſo erfordert es ihr particulaires Interreſſe daß der Bauer in einen ſolchen Wohlſtand verſetzt werde, der eine zahlreiche freie und fleißige Nachkommenſchaft zur unausbleiblichen Folge hat. Dann wird ihr Grund und Boden zu dem Werthe ſteigen, den er in volkrei⸗ cheren Laͤndern hat, wo der Bauer Freyheit und Ei⸗ genthum ſeit langen Zeiten her beſaß. D. H.

Ohne Grund und Boden

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