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herrſchaftlichen Feldarbeiter— die Bauern zꝛc.—
aus ihren rechtlichen Verhaͤltniſſen zu der guts⸗ herrlichen Wirthſchaft herausgeriſſen, ſie ſelbſt⸗ ſtändig und unabhaͤngig gemacht werden, und
und des Raubens, die Oberherrſchaft in die Hand
des Ritters üͤberging, hat ſeine Richtigkeit. Zugege⸗
ben daß hierbey nicht immer Gewalthaͤtigkeit, ſondern auch zuweilen freie Unterwerfung und Dankbarkeit fuͤr geleiſteten Schutz von Seiten des Bauern Statt fand;
ſo geſchahe ſie doch wohl nur unter der Bevingung,
daß dem Bauer ſein menſchlicher Unterhalt bleibe. Wenn der Bauer dem Ritter und deſſen Reiſigen auf
ſeiner Burg die noͤthigen Lebensbeduͤrfniſſe lieferte, ſo
war dieſer zufrieden und mehreres hatte in jenen Zei⸗ ten keinen Werth fuͤr ihn. Wie ſich ein Schatten von Staat, von buͤrgerlicher Geſellſchaft bildete, da be⸗ hielt freilich der Gutsherr die Oberherrlichkeit uͤber ſein Land und Leute, ſo wie ſein Lehnsherr uͤber ihn. So wie dieſer die Landeshoheit erhielt, ſie ihm vom Kaiſer und Reich zugeſtanden, und der niedere Adel in Ord⸗ nung und Unterwuͤrfigkeit gebracht wurde, blieb ihm
ohne allen Zweifel die Verpflichtung, den Bauern ſei⸗
nen Unterhalt, d. h. ſeinen Antheil an Grund und Boden zu laſſen. Denn wie haͤtte der Staat ohne Bauern, dieſe ohne Grund und Boden, beſtehen ſol⸗ len? Wie ſich nun auch das jetzige Verhaͤltniß unter der mehreren oder minderen Uebermacht des Adels hier und da verſchieden ausgebildet haben moͤge; die Er⸗
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