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Landwirthſchaftliche Neben⸗Gewerbe. 239
ben, ſind, wenn ſie es verſtanden, Fabrikherren auf dem
Lande geworden, haben aber aufgehoͤrt Landwirthe zu ſeyn, und die Wirthſchaft iſt der Fabrik untergeordnet worden.*
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Manche fuͤr ſich arbeitende Handwerken— Mau⸗ rer, Zimmerleute, Diſchler, Drechsler, Wagner, Schmie⸗ de, Sattler, Seiler, Toͤpfer, Boͤtticher, Weber und Schuſter— werden ſich auf dem Lande, wenn ſie kleine Haͤuſer nebſt Garten haͤtten, beſſer als in Staͤdten naͤh⸗ ren und ihre Arbeit wohlfeiler liefern koͤnnen. In den dringendſten Geſchaͤftszeiten werden ſie dem groͤßeren Landwirthe, nicht ſowohl gegen Geldlohn als gegen an⸗ dere eingeraͤumte Nutznießungen, gern Handreichung thun. Es zeigt ſich ſchon, daß ſie ſich gern in den Dorfswohnungen niederlaſſen, wenn nach geſchehener Gemeinheitstheilung und Ackerumſatz die kleinen Grund⸗ beſitzer ſich auf die Mitte der ihnen zugefallenen zuſam⸗ menliegenden Laͤndereien ausbauen. Wenn nicht das Acciſe⸗Syſtem dem Prinzip der Gewerbsfreiheit entge⸗ genwirkt: ſo iſt es wahrſcheinlich, daß der Unterſchied zwiſchen Dorf und kleinen Staͤdten zum allgemeinen Be⸗ ſten ganz aufhoͤren werde.
Jedoch iſt in dem Falle eine Vorkehrung wegen der Armen und Unvermoͤgenden, die ſich bei anderen Handthierungen weit mehr als beim Landbau erzeugen, nothwendig. Die Einrichtung einer Armen⸗Aſſecuranz in jedem Kirchſpiele, wie ſie vorgeſchlagen worden, wuͤr⸗
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