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Leitfaden zur allgemeinen landwirthschaftlichen Gewerbs-Lehre / vom Staatsrath Thaer
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238 Landwirthſchaftliche Neben⸗Gewerbe.

mit billigem Verlags⸗Proſit zu. geringerem Preiſe erzeugt werden, als wozn⸗.ne, diſcher Moh ader maue verkauft

werden kaun. 74 Ates e W,kn.

4 Arenat wird bei der ii e hee dung der techniſchen

Gewerbe mit der Landwirthſchaft Ruͤckſicht zu nehmen ſeyn, ob und wie jene zu dieſer nach den individuellen

Verhaͤltniſſen paſſen. Soll der Landwirthſchaft dadurch

Arbeit, Aufmerkſamkeit, Capital und durch Erzeugung des Materials, Dungkraft entzogen werden: ſo wuͤrde der anfaͤnglich anſcheinende Vortheil ſich leicht im nach⸗ haltigen Verluſt aufloͤſen. Das Beiſpiel einiger ſehr be⸗ triebſamen und vermoͤgenden Gutsbeſitzer, die mannich⸗ faltige Fabricationen auf ihren Landguͤtern angelegt ha⸗ ben und mit großem Erfolg betreiben, wird nur von Wenigen gluͤcklich nachgeahmt werden koͤnnen.

Solche Fabriken zumal, die weiter in keiner Ver⸗ bindung mit der Landwirthſchaft ſtehen, als daß ſie den Arbeitern, die man im Sommer beſonders zur Handels⸗ gewaͤchs⸗ Cultur viel gebraucht, im Winter nuͤtzliche Be⸗ ſchaͤftigung geben koͤnnen, wie z. B. Weberei, ſind am wenigſten rathſam. Die an Stubenarbeit gewohnten ſind ſchlechte Feldarbeiter. Man ladet ſich dadurch die Auf⸗ und Ueberſicht ſehr heterogener Dinge und zugleich die Wahrnehmung merkantiliſcher Verhaͤltniſſe auf, die im ruhigen Betriebe des landwirthſchaftlichen Gewerbes ſtoͤden. Die meiſten, die dergleichen unternommen ha⸗