234 Laudwirthſchaftliche Neben⸗Gewerbe.
Landwirthſchaftliche Neben⸗ Gewerbe. 343.
Alle Fabrikationen, welche die Producte des Land⸗ wirths in großeen Maſſen verarbeiten, ſie in dem Fa⸗ brikate zu hoͤheren Werthe bringen, leichter verfuͤhrbar und haltbarer machen, gehoͤren ihrer Natur nach fuͤr das Land; zumahl wenn ſie Abfaͤlle geben, die der Land⸗ wirth am vortheilhafteſten benutzen und womit er ſeinem Gewerbe einen ſtaͤrkeren Schwung geben kann: alſo Bierbrauerei, Brantweinbrennerei, Efſigbe⸗ reitung, Staͤrkemacherei, Fabrikation des Staͤrke⸗Syrups, des Runkelruͤben⸗Zuckers, Potaſchen⸗ Siederei; in einigen Faͤllen auch Zie⸗ gelbrennerei, Toͤpferei, Kalkbrennerei, ſo wie Mühlenbetrieb und Oehlſchlaͤgerei. Es iſt da⸗ her auffallend, daß die erſteren und bedeutendſten der⸗ ſelben dennoch bisher kraͤftiger in den Staͤdten als auf dem Lande ſind betrieben worden, und daß auch bei ziemlicher Freiheit dieſer Gewerbe, mehr Bier, Brant⸗ wein, Eſſig u. ſ. f. aus den Staͤdten auf das Land, als umgekehrt gegangen und auch wirklich in jenen beſ⸗ ſer und wohlfeiler zu haben geweſen iſt. Es laͤßt ſich aber ſehr wohl daraus ertlaͤren, daß die ſtaͤdtiſchen Brauer und Brantweinbrenner auf ihr einziges Gewerbe mehr Fleiß und, ſo wie ſie ſich hoben, mehr Betriebs⸗ capital verwandten; beſonders aber bei der ununterbro⸗
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