Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1804) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 3
Entstehung
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zuruͤck ſeyn, und dennoch eine hoͤhere Induſtrie exiſtiren. Der Tadel kann hier nicht den Land⸗ wirth und ſeine Kunſt treffen, ſondern nur die geſetzgebende Macht; ob es gleich, leider! ge⸗ wiß iſt, daß in den jetzigen Zeiten die allgemein guten und weiſen Abſichten der Regierungen, am Stumpfſinn, Eigenſinn und Intereſſe der Landeigenthuͤmer ſcheitern.

Die Kunſt ſteht alſo nicht immer mit dem

total⸗-Erfolge im Verhaͤltniß: denn wir muͤſ⸗

ſen eigentlich derjenigen den Vorzug einraͤumen, welche ihre ganze unabaͤnderliche Lage am vor⸗ theilhafteſten benutzt, und die Hinderniſſe moͤg⸗ lichſt zu uͤberwinden ſucht. Je complicirter jene iſt, deſto groͤßer wird die Mannigfaltigkeit von Mitteln ſeyn, welche ſie anwenden kann. Die Hinderniſſe koͤnnen zur Erfindung neuer Mittel anreizen, und auf dieſe Weiſe Veranlaſ⸗ ſung werden, daß wir neue Beytraͤge zur Er⸗ weiterung der Wiſſenſchaft erlangen.

Um uns alſo von dem Charakteriſtiſchen des Ackerbaues einer Nation eine klare Vorſtellung machen zu koͤnnen, muͤſſen wir alle phyſiſchen und alle unkoͤrperlichen Verhaͤltniſſe ihres Ackers kennen. Ohne dieſe Kenntniß wer⸗ den wir haͤufig ſchiefe Urtheile uͤber die Land⸗ wirthſchaft jedes Einzelnen und jedes Volkes faͤl⸗

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