Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1804) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 3
Entstehung
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faͤllen. Ich habe uͤber dieſe Verhaͤltniſſe in England deshalb, in den vorigen Baͤnden die⸗ ſes Werks, das Wichtigſte geſagt. Wir wollen ſie jetzt noch in einige Vergleichung mit denen ſtellen, die in Teutſchland am allgemeinſten ſind. Ich ſage: mit den allgemeinſten; denn in einem, aus ſo vielen, nur noch an einem duͤn⸗ nen Faden zuſammenhaͤngenden, ſonſt gaͤnzlich getrennten Staaten beſtehendem großen Lande ſind die Verſchiedenheiten unendlich. Ich muß naͤmlich annehmen, daß der Bauer, von dem der groͤßte Theil des Grund und Bodens be⸗ ſtellt wird, wirklicher, wenn gleich mehr be⸗ ſchraͤnkter, Eigenthuͤmer ſeines Ackers ſey, buͤr⸗ gerliche Freyheit genieße und eine buͤrgerliche Exiſtenz habe; obgleich das Gegentheil davon in manchen Provinzen noch Statt findet.

Mit unſerm teutſchen freyen Bauer ſte⸗ hen die engliſchen kleinen Paͤchter ungefaͤhr auf gleicher Stuffe. Sie haben in mancher Hin⸗ ſicht kein ſo gluͤckliches Loos, wie jener; beſon⸗ ders wenn er nur beſtimmte Abgaben zu ent⸗ richten hat, und von willkuͤhrlichen Frohnden frey iſt. Wenn der teutſche Bauer gleich, nach dem mannigfaͤltig modificirten Meyerrechte, nicht uneingeſchraͤnkter Eigenthuͤmer ſeines Ho⸗ fes iſt; ſo iſt er doch ſicher, ihn zu behalten und auf ſeine Kinder zu vererben, und zwar

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