Vor⸗ hal⸗ atur⸗ Die nner nter⸗ ich nſti⸗ hkeit war enen rage ieſes
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koͤnnen, ſo haͤtten mich die vielen Unterredungen und Correſpondenzen mit Landwirthen aus den verſchiedenſten Gegenſtaͤnden davon geheilt, und insbeſondere haͤtte mich der muͤndliche Vortrag, den ich meinen erfahrnen Zuhoͤrern aus allen Ge⸗ genden, wo teutſche Sprache herrſcht, thun muß⸗ te, gegen dieſe Einſeitigkeit geſchuͤtzt.
Aber eben ſo wenig will ich die unzaͤhlbaren Springfedern und Raͤder, woraus man eine wirthſchaftliche Maſchinerie zuſammenſetzen kann, nur vereinzelt darſtellen, ohne ihre Verhaͤltniſſe
„zu einander, ihr Eingreifen in einander zu zeigen und zu berechnen.
Beydes iſt genug geſchehen, befriedigt aber das Beduͤrfniß derer nicht, die ſich uͤ ber den Lei⸗ ſten ihrer Gegend erheben, und vermittelſt ange⸗ ſtrengten Fleiſſes den hoͤchſten nachhaltigen Er⸗ trag durch ihr Gewerbe hervorbringen wollen, aber doch Gruͤnde genug haben, Fehltritte zu fuͤrchten..
Meine Abſicht iſt hauptſaͤchlich, eine Anleitung zur genauen Erwaͤgung und Berechnung der Verhaͤltniſſe aller einzelnen Theile, woraus eine Wirthſchaft zuſammengeſetzt werden kann, zu
eben; damit ein jeder die Springfedern und Raͤden auswaͤhlen lerne, woraus er eine Maſchi⸗ ne bilden kann, die ſeinen Mitteln, ſeinem Zwecke und ſeinen Ortsverhaͤltniſſen am ange⸗ meſſenſten iſt. Denn jedes Rad mag einzeln noch ſo verfeinert, jede Springfeder noch ſo wirkſam ſeyn; am unrechten Orte angebracht, zerſtoͤrt ſie mehr als ſie befoͤrdert.
Der Grundriß dieſes Lehrgebaͤudes iſt ange⸗ legt, und hat die Probe bey meinen Zoͤglingen ausgehalten. Aber die Ausfuͤhrung fuͤr das


