Teil eines Werkes 
2. Bandes 1. Abtheilung (1839) Specielle Pflanzenproductionslehre
Entstehung
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Ausdrucks:das Thier hat viel Blut, indem man damit ſagen will, daß daſſelbe in ſeiner Abkunft viele edle Race beſitze. Halbblut und halbveredelt(ſ.§. 36) iſt ziemlich gleichbedeutend. §. 39. Unter Ausartung einer Race oder eines Stam⸗ mes ꝛc. wird verſtanden, wenn die Nachzucht davon unvoll⸗

kommener, ſchlechter geworden iſt, als die Voreltern waren.

Die Ausartung entſteht in der Regel durch unangemeſſene oder vernachläſſigte Pflege und durch unzweckmäßige Aus⸗ wahl der Zuchtthiere(ſ. folgendes Capitel).

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Intereſſantes und theilweiſe Ausführlicheres über die in dieſem Capitel abgehandelte Materie enthalten: Sturm, über Racen, Kreuzungen ꝛc. der Hausthiere, Elber⸗ feld, 1835. Schmalz, Thierveredlungskunde, Königsberg, 1832. Erdelyi, Zoophyſiologie der Hausthiere, Wien, 1820.

Drittes Capitel. Von der Paarung und Fortpflanzung.

§. 40. Vermoͤge der Paarung werden die Thierge⸗ ſchlechter und deren Arten fortgepflanzt, die Racen erhal⸗

ten, oder auch in ihren Eigenthümlichkeiten mehr oder we⸗

niger veraͤndert(§.) und ſelbſt neue Racen gebildet (§. 32). Es leuchtet demnach ein, daß die Auswahl der zu paarenden Thiere für den Viehzuͤchter von der hoͤchſten Wich⸗ tigkeit iſt.

§. 41. Der Viehzüchter muß zu dem Ende vor allen

Dingen über den unmittelbaren Zweck ſeiner Viehhaltung,

ſo wie uͤber das Ziel im Reinen ſeyn, welches er bei ſeiner

Nachzucht zu erreichen beabſichtiget.

Ver berd

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