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sind nicht selten Folgen der Mondblindheit. Als Ursache der Kränkheit sieht
man: Congestionen nach dem Kopfe, besonders beim Zahnen(daher sie in der
Regel zwischen dem z2ten und 5ten Jahre sich zeigt), frühe Anstrengung mit engen Kummeten, dumpfige Ställe, niedrige, sumpfige Lage des Orts u. s. w. an. Pferde mit dicken, plumpen Köpfen sind mehr geneigt dazu, auch soll sie bei Schimmeln öfter vorkommen. Die Hauptursache bleibt aber stets eine angeerbte Anlage zu der Krankheit, wesshalb die davon erblindeten Thiere von der Zucht ausgeschlossen werden. Die angewendeten Heilmittel haben in der Regel kei- nen oder höchstens den Erfolg, die völlige Erblindung etwas weiter hinauszu- schieben.
Die Erkenntniss der Krankheit ist in vielen Fällen schwierig, da sie leicht mit einer gewöhnlichen und zufällig entstandenen Augen-Entzündung verwech- selt werden kann; das Wiederkommen ohne äussere Veranlassung ist entschei- dend; die langen krankheitsfreien Zwischenzeiten rechtfertigen sowohl die Auf- nahme der Mondblindheit unter die Hauptmängel, als auch die lange Gewähr- zeit, welche in mehreren Gesetzen dafür vorgeschrieben ist.


