Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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Rindviehmaſtung zu beobachten. Man glaube nicht, daß man darum die Schweine nicht mit derſelben Puͤnktlichkeit zu fuͤt⸗ tern brauche, weil ſie an und fuͤr ſich unreinliche und gefraͤ⸗ ßige Thiere ſind. Man muß den Maſtſchweinen ihr Futter in kleinen Portionen und oft vorſchuͤtten man muß damit Zeit und Stunde halten, und der Trog muß immer rein gehalten werden, wenn die Maſtung ſchnell vorwaͤrts ge⸗ hen ſoll.

Will man bloße Fleiſchſchweine haben, ſo braucht man nichts wie gekochte Kartoffeln zur Maſtung zu nehmen.

Recht ſtarken Speck erlangt man aber allein durch die Kar

toffelmaſtung nicht. Im Anfange fuͤttert man ſie zwar damit, nach acht oder zehn Wochen faͤngt man aber an, unter die Kartoffeln etwas Getreideſchroot zu mengen. So wie dieſe Thiere immer fetter werden und weniger freſſen, ſetzt man nehr Schroot zu, und nimmt Kartoffeln ab, bis man ihnen am Ende bloßen Schrootbrei giebt, oder gequollenes Getreide. Gequollene Erbſen oder Bohnen maͤſten am beſten. Wohlfeiler iſt die Maſtung mit geſaͤuerten Kartoffeln mit etwas chro oder grobem Mehle verſetzt. Die Zube ereitung dieſes Futters geſchieht auf folgende Weiſe: man nimmt

vier Metzen grobes Mehl und bringt es auf die gewoͤhnliche Weiſe mit Brodſauerteig und lauem Waſſer in Gaͤhrung.

Waͤhrend dem nimmt man einen halben Scheffel Kartoffeln, waͤſcht ſie ſehr rein und kocht ſie mit wenigem Waſſer. Sind ſie gahr, ſo gießt man das Waſſer ſchnell ab und macht die

Kartoffeln mittelſt hoͤlzerner Keulen zu einem feinen Brei. Dieſen heißen Brei bringt man in einem Gefaͤß mit dem gaͤhrenden Sauerteige zuſammen und vermengt alles wohl mit einander. Es verſteht ſich, daß das Gefaͤß groͤßer ſeyn muß, als die Ma ſe an Raum erfordert, wenn ſie ſo eben hinein gebracht wird, weil ſie durch die Gaͤhrung in die Hoͤ⸗ he getrieben wird. Kann man jedesmal etwas Salz hinzu thun, ſo iſt es anzurathen.

Dieſen geſaͤuerten Mehl- und Kartoffelbrei freſſen die Schweine aͤußerſt gern. Er wird natuͤrlich ſo ſteif, daß man