Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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zweimal Ferkel bringen, und jedes Mal gegen zehn Stuͤck aufſaͤugen, ſo muß ſie ganz vorzuͤglich gepflegt werden. Mit dem Futter, welches man den andern Schweinen giebt, darf man ſie nicht abſpeiſen. Man muß ihr ſchlechterdings etwas Getreideſchroot geben, ſonſt wird ſie elend, kann die vielen Fer⸗ kel nicht ernaͤhren, und rauſcht nicht wieder zur rechten Zeit.

Bei der guten Futterung einer ſolchen Sau nimmt man aber auch ſo viel Geld fuͤr die Ferkel ein, die ſie zieht, als man fuͤr Butter und Kaͤſe von einer Kuh einzunehmen pflegt.

Sind die Ferkel nicht im Preiſe, oder man will an eine Zuchtſau nicht ſo viel Futter wenden, ſo laͤßt man ſie jaͤhrlich nur einmal ferkeln und zwar um Johannis, wo die Ferkel am wenigſten koſten.

Setzt man die Ferkel von der Sau ab, welches nach

ſechs Wochen gewoͤhnlich geſchieht, ſo fuͤttere man fie ſo gut als moͤglich. Je ſchneller ſie in der fruͤhen Jugend empor wachſen, deſto weniger koſtet im Ganzen ihre Aufzucht.

Saure Milch bekommt den Ferkeln ſehr gut. Nebenbei giebt man ihnen taͤglich etwas Roggen oder Gerſte. Hat man ſie nur ſechs oder acht Wochen lang recht gut gefuͤttert, ſo kann man ihnen dann auch ſehr bald ſchlechteres Futter ge⸗ ben. In der erſten. Zeit ſcheint ihnen der Kartoffeltrank nicht gut zu bekommen, bei dem ſie ſich hernach ſo wohl be finden.

Recht trockene gute Streu, am beſten von Roggenſtroh, iſt den Ferkeln und jungen Schweinen beinahe eben ſo zu⸗ traͤglich, als das gute Futter. Sie gedeihen nie, wenn man ſie im Schmußz liegen laͤßt.

Zur Maſt ſtellt man nicht gern zu junge Schweine auf, weil dieſe dann bei dem beſſern Futter wohl tuͤchtig wachſen, aber keinen Speck anſetzen. Will man blos ein Fleiſchſchwein maͤſten, ſo kann man zwar ein Jaͤhriges dazu nehmen. Soll es aber guten Speck aufſetzen, ſo muß es gegen zwei Jahr alt ſeyn..

Bei der Maſt ſelbſt ſind dieſelben Regeln, wie bei der

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