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die langgeſtreckten Schweine am beſten in die Augen, ob ſie gleich nicht ſo dicken Speck anſetzen, als die kurzen Schweine.
Ein ſolches Sauferkel fuͤttert man vorzuͤglich gut, damit es recht groß wachſe, laſſe es aber nicht vor anderthalb Jah- ren zum Beier. In dieſer Zeit iſt ein Schwein, bei guter Haltung von Jugend auf, ziemlich erwachſen, und eine ſolche Sau wirft dann gewoͤhnlich gleich zum erſten Male zehn Ferkel oder ſo viel als ſie Zitzen hat— zuweilen wohl eins mehr oder weniger.
Bei dem erſten Zulaſſen einer Sau zum Beier, richte man es gleich ſo ein, daß die Ferkel zu einer guͤnſtigen Zeit kommen. Dieſe iſt entweder der Ausgang des Winters(Licht⸗ meß), oder die Zeit vor der Roggenernte, wenn man jaͤhrlich zweimal Ferkel ziehen will.
Denn das iſt Hauptſache, daß eine Sau nicht zur Un— zeit wirft. Ferkel, die nach Michaelis bis Weihnachten kom— men, koſten erſtaunlich viel, und werden doch ſelten durch den Winter gebracht. Da eine Sau vier Monat traͤchtig geht ſo muß man ſie zu Michaelis und zu Marien zum Beier laſſen, wenn die Ferkel zu jenen Zeiten kommen ſollen. Die Beobachtung dieſer Wurfzeit hat dieſes fuͤr ſich:
Zu Lichtmeß nahet der Winter ſich ſeinem Ende. Wer— den die Ferkel bei der Sau nur in gutem Neſt erhalten, ſo ſchadet ihnen einige Kaͤlte nicht. Fangen ſie erſt an zu freſ— ſen, ſo iſt die Witterung noch milder geworden. Auch koͤn⸗ nen die um dieſe Zeit geborenen Ferkel eher etwas un⸗ freundliche Witterung ertragen, weil ſie gleich daran gewoͤhnt ſind.
Noch leichter und wohlfeiler iſt die Aufzucht des zweiten Wurfs um Jakobi. Wenn ſie einige Wochen alt ſind, koͤn⸗ nen die Ferkel mit der Sau auf die Stoppeln getrieben werden. Da finden ſie gleich volle Nahrung, und werden vor Eintritt des Winters ſtark genug, um ihn auszuhalten. Um Licht⸗ meß verkauft man dann dieſen Wurf gewoͤhnlich ſehr vor— theilhaft.
Soll eine Sau aber jaͤhrlich in der angegebenen Art
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